Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen, zur Situation der Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland
ID: 1180293
Technologie, die große Potenziale für den Klimaschutz birgt. Jedes
Jahr werden um die 60 Millionen Tonnen CO2 durch die KWK eingespart.
Allerdings ist aufgrund der bestehenden politischen Rahmenbedingungen
sowohl der Betrieb als auch der Ausbau der KWK für die Betreiber
nicht auskömmlich. Das führt dazu, dass notwendige Investitionen in
diesem Bereich ausbleiben. Wenn politisch nicht nachgebessert wird,
wird sich die Situation perspektivisch verschärfen. Das wird auch zu
Lasten des Klimaschutzes gehen. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte
Verbesserung der Rahmenbedingungen für die KWK muss daher
schnellstmöglich umgesetzt werden. Nur so können die erreichten
Erfolge bei der KWK dauerhaft gesichert und Anreize für den weiteren
KWK-Ausbau gesetzt werden.
Das deutsche KWK-Gesetz ist grundsätzlich ein zuverlässiges und
kosteneffizientes Instrument, um die Modernisierung und den Ausbau
der KWK sowie der Fernwärme und -kälte auf den Weg zu bringen.
Allerdings muss es aufgrund der energiewirtschaftlichen
Rahmenbedingungen dringend weiterentwickelt werden, um den
effizienten und klimafreundlichen KWK-Anlagen einen wirtschaftlichen
Betrieb zu ermöglichen. Wir brauchen eine zusätzliche
Zukunftssicherungskomponente für alle KWK-Anlagen im Bestand. Aktuell
stehen KWK-Anlagen sogar vor der Stilllegung, weil sie aufgrund des
nicht funktionsfähigen EU-Emissionshandelssystems, des
Einspeisevorrangs und hohen Volumens eingespeister erneuerbarer
Energien und der damit einhergehenden sinkenden Großhandelspreise
nicht laufen.
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Datum: 03.03.2015 - 09:35 Uhr
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