Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Kümmerts Titelverzicht beim ESC-Vorentscheid gibt Rätsel auf
Der Anti-Star
HEIKE KRÜGER
ID: 1182840
"bekümmert", empfindet nachgerade "Kummer über Andreas Kümmert", der
einfach mal "die ESC-Taste gedrückt" und auf seinen Titelgewinn beim
Vorentscheid zum European Song Contest verzichtet hat. Was treibt den
untersetzten Sänger in Hoodie-Pulli und Turnschuhen, mit wuseligem
Bart und grandioser Stimme wohl um, im letzten Moment auf die Chance
zu verzichten, in Wien Deutschlands Sangeskunst zu verteidigen?
Andreas Kümmert war wohl immer schon so etwas wie ein Anti-Star, den
es zwar zum Gesang und auf die Bühne, doch beileibe nicht ins
Rampenlicht des Medienzirkus gezogen hat. Den Rummel hätte er gratis
dazubekommen, lange bevor er Ende Mai in Wien gestartet wäre. Dass
der ESC im Grunde kein Wettbewerb um das beste Lied, sondern ein
buntes, quirliges Schaulaufen der Nationen ist, dürfte ihm klar
gewesen sein. Wenn er sich da nicht zu Hause fühlt, hätte er die
Finger besser gleich davongelassen. Vielleicht hatte es auch mit den
40 Grad Fieber zu tun, womit er angeblich auf der Bühne stand. Man
wird es erst erfahren, wenn der Abgetauchte wieder mit der
Öffentlichkeit spricht. Geschadet hat dieser in der deutschen
ESC-Geschichte beispiellose Vorgang am wenigsten Kümmerts
Nachrückerin Ann Sophie. Die hat sich, zunächst schwankend zwischen
Euphorie und Entsetzen, erstaunlich schnell gefangen und eine
professionelle Show hingelegt. Sie hat bewiesen, dass sie als
Rampensau die Richtige ist für Wien.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.03.2015 - 20:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1182840
Anzahl Zeichen: 1780
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 271 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Kümmerts Titelverzicht beim ESC-Vorentscheid gibt Rätsel auf
Der Anti-Star
HEIKE KRÜGER"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Steuerpolitik Rückwärtsgang einlegen CARSTEN HEIL ...
So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das sollte die Leitlinie sein, wenn es darum geht, die finanzielle Ausstattung des Staates zu bemessen. Die öffentliche Hand muss ihren wichtigen Aufgaben nachkommen können und ordentlich ausgestattet sein. Aber sie darf nicht behäbig und fett einmal
Mittelbayerische Zeitung: Eine Frage der Gewichtung ...
Von Christian Kucznierz, MZ Die Unesco-Chefin hat Recht: Was der IS in Mossul und jetzt in Nimrud macht, ist Barbarei. Aber Kriegsverbrechen verüben die Milizen des "Islamischen Staats" nicht erst und nicht allein mit der Zerstörung von einzigartigen Kulturgütern. Sondern schon mi
Mittelbayerische Zeitung: Oh Mann! ...
Von Christine Strasser, MZ Wer einen Abend mit Freunden ruinieren will, muss nur ein Wort in die Runde werfen: Frauenquote. Das war's mit dem gemütlichen Feierabendbier. Denn bei den Diskussionen, die unweigerlich folgen, schleicht sich der Gedanke, dass Frauenquote ein gutes Unwort des
Schwäbische Zeitung: Frauen haben den Fuß in der Tür ...
Ein bisschen historisch gibt es nicht. Deshalb sollte man die Quote getrost als historisch bezeichnen - wenn man sich erinnert, wie viele Jahre wie viele Frauen (und auch einige Männer) politisch dafür gekämpft haben. Alle Versuche, auf die Freiwilligkeit zu setzen, sind gescheitert. Keine Au




