Die neue Macht der Mitarbeiter / Deloitte-Studie zeigt: Demografischer Wandel und Generation Y fordern Firmen heraus
ID: 1183763
eine Verschiebung beim Verhältnis von Arbeitgeber und -nehmer. Durch
die Digitalisierung verschwinden die Grenzen zwischen Beruf und
Privatleben zunehmend, da die Arbeit von überall zu jeder Zeit
ausgeübt werden kann. Die hohe Informationsverfügbarkeit in sozialen
Netzwerken macht Firmen transparent. In der Folge haben Mitarbeiter
und Bewerber aufgrund ihres Wissens höhere Erwartungen an ihren
Arbeitgeber und werden zum "Konsumenten". Der demografische Wandel
ist durch immer älter werdende und gleichzeitig viele junge
Mitarbeiter in den Unternehmen angekommen. Mehr als die Hälfte der
Beschäftigten sind zukünftig Vertreter der Generation Y, welche ihren
Arbeitgeber besonders kritisch auswählt. Die gesellschaftlichen und
sozialen Aktivitäten eines Unternehmens werden damit wichtiger:
Bereits 50 Prozent der befragten Geschäftsführer und HR-Leiter
schätzen dieses Engagement als "sehr wichtig" ein (im Vorjahr
26%).Weltweit haben 3.300 Geschäftsführer und HR-Leiter aus 106
Ländern an der Studie teilgenommen.
"Weiche Faktoren wie die Unternehmenskultur nehmen eine immer
größere Rolle ein. Mitarbeiter und Bewerber erwarten von Firmen, dass
sie sich für soziale Themen einsetzen und diese mitgestalten. Dabei
reicht es nicht aus, solche Inhalte zu artikulieren, sondern
Corporate-Responsibility-Projekte voranzutreiben und Erfolge
vorweisen zu können", erklärt Dr. Udo Bohdal-Spiegelhoff, Partner HR
Advisory Services bei Deloitte.
Komplexere Arbeitnehmerstruktur, neue Flexibilität
Der demografische Wandel verändert die Mitarbeiterstruktur - es
gibt gleichzeitig mehr jüngere und mehr ältere Beschäftigte.
Sämtliche Altersgruppen sind mobiler und autonomer, wodurch die
Arbeitszeitmodelle flexibler und der Arbeitsplatz mobiler werden
müssen. Die Teams innerhalb einer Firma sind stark gemischt und
Mitarbeiter zeigen verstärkt eine 24/7-Mentalität. Dadurch
verschmelzen die Grenzen zwischen Job und Freizeit. Gleichzeitig
erwarten Mitarbeiter individuelle Karrierepfade. Teammitglieder mit
unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen müssen integriert
werden, was auch Teilzeitbeschäftigte betrifft.
Generation Y fordert mehr Sinnhaftigkeit
Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer sind zukünftig sogenannte
Millennials, denen die Sinnfrage ihrer Arbeit wichtig ist. Sie legen
Wert auf ein starkes gesellschaftliches Engagement von Firmen. Diese
sind allerdings für die neuen Anforderungen noch nicht gerüstet: 60
Prozent der Befragten aus HR-Abteilungen geben an, dass kein Programm
zur Messung und Steigerung des gesellschaftlichen Engagements ihres
Unternehmens vorhanden ist. Die Generation Y erwartet von ihrem
Arbeitgeber außerdem eine hohe Flexibilität und legt großen Wert auf
individuelle Entwicklung und Förderung. Wenn das gegeben ist, sind
junge Mitarbeiter bereit, sich stark für ihre Firma einzusetzen und
hohe Leistung zu erbringen.
Arbeitnehmer erlangen mehr Macht und Einfluss
Da die Personalnachfrage vor allem bei Fachkräften steigt,
verschiebt sich das Machtverhältnis vom Arbeitgeber zum Arbeitnehmer,
die zu Partnern oder Kunden werden. Neue Personalstrategien und
Führungsstile sind gefragt, um Bewerber und Mitarbeiter adäquat
anzusprechen. Unternehmen müssen neue Wege finden, Mitarbeiter zu
motivieren, sie zu integrieren und ihnen ein sinnvolles
Betätigungsfeld zu bieten. Dabei spielen die Unternehmenskultur und
ein höherer Einsatz für die eigenen Mitarbeiter eine wichtige Rolle.
Talentmanagement innerhalb der Teams wird nicht nur in den oberen,
sondern für Führungskräfte aller Levels wichtig. Für das Recruiting
und die Identifikation von Talenten werden verstärkt Daten aus
sozialen Netzwerken genutzt und integriert. Dadurch werden nicht nur
Firmen, sondern auch Arbeitnehmer transparent.
"Unternehmen müssen sich ihrer Sichtbarkeit bewusst sein: Jede
Entscheidung kann sofort in der Öffentlichkeit stehen und diskutiert
oder kritisiert werden. Soziale Netzwerke erhöhen die Relevanz - das
stellt nicht nur große, sondern auch kleine Firmen vor die
Herausforderung, schneller auf Probleme zu reagieren. Eine statische
Unternehmenshomepage genügt nicht mehr, um sich adäquat zu
präsentieren", schließt Dr. Udo Bohdal-Spiegelhoff.
Die komplette Studie finden Sie unter http://ots.de/2Hugi zum
Download.
Über Deloitte
Deloitte erbringt Dienstleistungen aus den Bereichen
Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance
für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen;
Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Mit
einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150
Ländern und Gebieten verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit
erstklassigen Leistungen und steht Kunden so bei der Bewältigung
ihrer komplexen unternehmerischen Herausforderungen zur Seite. "To be
the Standard of Excellence" - für mehr als 200.000 Mitarbeiter von
Deloitte ist dies gemeinsame Vision und individueller Anspruch
zugleich.
Die Mitarbeiter von Deloitte haben sich einer Unternehmenskultur
verpflichtet, die auf vier Grundwerten basiert: absolute Integrität,
erstklassige Leistung, gegenseitige Unterstützung und kulturelle
Vielfalt. Sie arbeiten in einem Umfeld, das herausfordernde Aufgaben
und umfassende Entwicklungsmöglichkeiten bietet und in dem jeder
Mitarbeiter aktiv und verantwortungsvoll dazu beiträgt, dem Vertrauen
von Kunden und Öffentlichkeit gerecht zu werden.
Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited
("DTTL"), eine "private company limited by guarantee" (Gesellschaft
mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), ihr Netzwerk von
Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes
ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und
unabhängig. DTTL (auch "Deloitte Global" genannt) erbringt selbst
keine Leistungen gegenüber Mandanten. Eine detailliertere
Beschreibung von DTTL und ihren Mitgliedsunternehmen finden Sie auf
www.deloitte.com/de/UeberUns.
© 2015 Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Pressekontakt:
Isabel Milojevic
Leiterin Presse
Tel: +49 (0)89 29036 8825
imilojevic@deloitte.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.03.2015 - 09:08 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1183763
Anzahl Zeichen: 7005
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt/München
Kategorie:
Arbeit
Diese Pressemitteilung wurde bisher 319 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Die neue Macht der Mitarbeiter / Deloitte-Studie zeigt: Demografischer Wandel und Generation Y fordern Firmen heraus"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deloitte (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen Gesundheits-Apps und vernetzte Geräte primär zur Verbesserung ihres Lebensstils (33%). - Mit zunehmendem Alter sinkt das Interesse an Health-Apps und Wearables deutlich. - Die große Mehrheit (83%) befürwortet die Einbindung der Gesundheitsdaten in
Europas Automobilindustrie entgehen Milliardengewinne / Die Abhängigkeit von asiatischen Batterieproduzenten steigt ...
- Ohne eine eigene Batteriewertschöpfungskette entgehen europäischen Unternehmen rund 10,5 Milliarden Euro Gewinn. - 77 Prozent der Batterien für Elektrofahrzeuge werden in Asien hergestellt - ein Anstieg um 7 Prozent gegenüber 2024. - Investitionen und Fördermittel müssen zielgerichtet
Hohe Kosten und geringe Binnennachfrage belasten mittelständische Unternehmen ...
- Für 72 Prozent der Finanzverantwortlichen im Mittelstand hat die Kostenreduktion in den kommenden zwölf Monaten oberste Priorität. - Der Personalabbau setzt sich fort: Mittelständler erwarten Rückgang der Beschäftigtenzahlen (Index: - 17 %). - Erste KI-Anwendungen sind in den Finanzber
Weitere Mitteilungen von Deloitte
"Charismatische Vorreiterin einer neuen Generation" ...
Die Referentin Daniela A. Ben Said ist "Female Speaker of the Year 2014". Vergeben wurde die Auszeichnung von der Redaktion des Magazins "Wissen + Karriere". Die Laudatio hielt Peter H. Konermann, Bundesgeschäftsführer a.D. des Bundesverbandes der Dienstleistungsunternehme
Medienberater Klaus Eck zu Leserdialogen: "Journalisten wollen in der Regel nicht mit Lesern sprechen" ...
Journalisten sind nach Meinung des Medienberaters Klaus Eck unfähig zu kommunizieren. "Viele glauben, sie werden ausschließlich fürs Schreiben oder fürs Produzieren bezahlt, was früher auch noch stimmte", sagt Eck in einem Interview für die "Journalisten-Werkstatt" des
"taz"-Geschäftsführer Kalle Ruch: "Solange zwangsfinanzierte Angebote der Öffentlich-Rechtlichen online sind, wird Bezahlschranke keine Chance haben" ...
Kalle Ruch, Geschäftsführer der "taz", glaubt nicht an den Erfolg von Paywalls. "Solange die zwangsfinanzierten Angebote der Öffentlich-Rechtlichen online sind, wird die Bezahlschranke keine Chance haben", erklärte Kalle Ruch gegenüber dem Mediendienst kress.de. Bei der Fi
Deutscher Personalberatertag am 6. Mai 2015 / Herausforderung: Mitarbeiter finden, binden und führen in Zeiten von Industrie 4.0 und fortschreitender Digitalisierung ...
Wie müssen sich Führungskräfte und Unternehmenskulturen verändern, um in der Digitalen Transformation und in einer Welt des permanenten Wandels bestehen zu können? Versagen viele Unternehmen im Personalmarketing und im Recruiting? Wie lässt sich mit geeigneten Methoden das intellektuelle P




