Die neue Macht der Mitarbeiter / Deloitte-Studie zeigt: Demografischer Wandel und Generation Y fordern Firmen heraus
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eine Verschiebung beim Verhältnis von Arbeitgeber und -nehmer. Durch
die Digitalisierung verschwinden die Grenzen zwischen Beruf und
Privatleben zunehmend, da die Arbeit von überall zu jeder Zeit
ausgeübt werden kann. Die hohe Informationsverfügbarkeit in sozialen
Netzwerken macht Firmen transparent. In der Folge haben Mitarbeiter
und Bewerber aufgrund ihres Wissens höhere Erwartungen an ihren
Arbeitgeber und werden zum "Konsumenten". Der demografische Wandel
ist durch immer älter werdende und gleichzeitig viele junge
Mitarbeiter in den Unternehmen angekommen. Mehr als die Hälfte der
Beschäftigten sind zukünftig Vertreter der Generation Y, welche ihren
Arbeitgeber besonders kritisch auswählt. Die gesellschaftlichen und
sozialen Aktivitäten eines Unternehmens werden damit wichtiger:
Bereits 50 Prozent der befragten Geschäftsführer und HR-Leiter
schätzen dieses Engagement als "sehr wichtig" ein (im Vorjahr
26%).Weltweit haben 3.300 Geschäftsführer und HR-Leiter aus 106
Ländern an der Studie teilgenommen.
"Weiche Faktoren wie die Unternehmenskultur nehmen eine immer
größere Rolle ein. Mitarbeiter und Bewerber erwarten von Firmen, dass
sie sich für soziale Themen einsetzen und diese mitgestalten. Dabei
reicht es nicht aus, solche Inhalte zu artikulieren, sondern
Corporate-Responsibility-Projekte voranzutreiben und Erfolge
vorweisen zu können", erklärt Dr. Udo Bohdal-Spiegelhoff, Partner HR
Advisory Services bei Deloitte.
Komplexere Arbeitnehmerstruktur, neue Flexibilität
Der demografische Wandel verändert die Mitarbeiterstruktur - es
gibt gleichzeitig mehr jüngere und mehr ältere Beschäftigte.
Sämtliche Altersgruppen sind mobiler und autonomer, wodurch die
Arbeitszeitmodelle flexibler und der Arbeitsplatz mobiler werden
müssen. Die Teams innerhalb einer Firma sind stark gemischt und
Mitarbeiter zeigen verstärkt eine 24/7-Mentalität. Dadurch
verschmelzen die Grenzen zwischen Job und Freizeit. Gleichzeitig
erwarten Mitarbeiter individuelle Karrierepfade. Teammitglieder mit
unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen müssen integriert
werden, was auch Teilzeitbeschäftigte betrifft.
Generation Y fordert mehr Sinnhaftigkeit
Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer sind zukünftig sogenannte
Millennials, denen die Sinnfrage ihrer Arbeit wichtig ist. Sie legen
Wert auf ein starkes gesellschaftliches Engagement von Firmen. Diese
sind allerdings für die neuen Anforderungen noch nicht gerüstet: 60
Prozent der Befragten aus HR-Abteilungen geben an, dass kein Programm
zur Messung und Steigerung des gesellschaftlichen Engagements ihres
Unternehmens vorhanden ist. Die Generation Y erwartet von ihrem
Arbeitgeber außerdem eine hohe Flexibilität und legt großen Wert auf
individuelle Entwicklung und Förderung. Wenn das gegeben ist, sind
junge Mitarbeiter bereit, sich stark für ihre Firma einzusetzen und
hohe Leistung zu erbringen.
Arbeitnehmer erlangen mehr Macht und Einfluss
Da die Personalnachfrage vor allem bei Fachkräften steigt,
verschiebt sich das Machtverhältnis vom Arbeitgeber zum Arbeitnehmer,
die zu Partnern oder Kunden werden. Neue Personalstrategien und
Führungsstile sind gefragt, um Bewerber und Mitarbeiter adäquat
anzusprechen. Unternehmen müssen neue Wege finden, Mitarbeiter zu
motivieren, sie zu integrieren und ihnen ein sinnvolles
Betätigungsfeld zu bieten. Dabei spielen die Unternehmenskultur und
ein höherer Einsatz für die eigenen Mitarbeiter eine wichtige Rolle.
Talentmanagement innerhalb der Teams wird nicht nur in den oberen,
sondern für Führungskräfte aller Levels wichtig. Für das Recruiting
und die Identifikation von Talenten werden verstärkt Daten aus
sozialen Netzwerken genutzt und integriert. Dadurch werden nicht nur
Firmen, sondern auch Arbeitnehmer transparent.
"Unternehmen müssen sich ihrer Sichtbarkeit bewusst sein: Jede
Entscheidung kann sofort in der Öffentlichkeit stehen und diskutiert
oder kritisiert werden. Soziale Netzwerke erhöhen die Relevanz - das
stellt nicht nur große, sondern auch kleine Firmen vor die
Herausforderung, schneller auf Probleme zu reagieren. Eine statische
Unternehmenshomepage genügt nicht mehr, um sich adäquat zu
präsentieren", schließt Dr. Udo Bohdal-Spiegelhoff.
Die komplette Studie finden Sie unter http://ots.de/2Hugi zum
Download.
Über Deloitte
Deloitte erbringt Dienstleistungen aus den Bereichen
Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance
für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen;
Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Mit
einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150
Ländern und Gebieten verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit
erstklassigen Leistungen und steht Kunden so bei der Bewältigung
ihrer komplexen unternehmerischen Herausforderungen zur Seite. "To be
the Standard of Excellence" - für mehr als 200.000 Mitarbeiter von
Deloitte ist dies gemeinsame Vision und individueller Anspruch
zugleich.
Die Mitarbeiter von Deloitte haben sich einer Unternehmenskultur
verpflichtet, die auf vier Grundwerten basiert: absolute Integrität,
erstklassige Leistung, gegenseitige Unterstützung und kulturelle
Vielfalt. Sie arbeiten in einem Umfeld, das herausfordernde Aufgaben
und umfassende Entwicklungsmöglichkeiten bietet und in dem jeder
Mitarbeiter aktiv und verantwortungsvoll dazu beiträgt, dem Vertrauen
von Kunden und Öffentlichkeit gerecht zu werden.
Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited
("DTTL"), eine "private company limited by guarantee" (Gesellschaft
mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), ihr Netzwerk von
Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes
ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und
unabhängig. DTTL (auch "Deloitte Global" genannt) erbringt selbst
keine Leistungen gegenüber Mandanten. Eine detailliertere
Beschreibung von DTTL und ihren Mitgliedsunternehmen finden Sie auf
www.deloitte.com/de/UeberUns.
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Pressekontakt:
Isabel Milojevic
Leiterin Presse
Tel: +49 (0)89 29036 8825
imilojevic@deloitte.de
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Datum: 10.03.2015 - 09:08 Uhr
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