neues deutschland: zum 1,1-Billionen-Anleihekaufprogramm der EZB
ID: 1184073
Geld. Auch wenn die derzeitigen Spekulationen über
Zahlungsschwierigkeiten des Landes übertrieben sind, so sind die
Verpflichtungen im Umfang von 6,85 Milliarden Euro, die die
SYRIZA-geführte Regierung im März erfüllen muss, kein kleiner Happen
für ein Land, das sich derzeit kaum auf dem Kapitalmarkt finanzieren
kann. Dass der griechische Regierungschef Tsipras und sein
Finanzminister Varoufakis in eine solch schwierige Lage geraten sind,
ist nicht zuletzt die Schuld der Europäischen Zentralbank (EZB), weil
Banken bei ihr nicht mehr griechische Anleihen als Sicherheiten für
frisches Geld hinterlegen dürfen. Auch das harte Nein der Notenbanker
gegenüber Varoufakis' Plan, sich über sogenannte T-Bills zu
finanzieren, hat allein zum Ziel, die griechische Regierung weiter
unter Druck zu setzen. Denn wenngleich das Argument der EZB zutrifft,
dass dies eine illegale Staatsfinanzierung durch die Notenbanken sei,
so muss man sich fragen, woher der Sinneswandel der Notenbank kommt.
Schließlich ist das Prinzip des am Montag von ihr begonnenen, groß
angelegten Anleihenkaufprogramms genau das gleiche. Dabei kauft die
EZB Schuldtitel von Banken ab, damit diese wieder Staaten,
Unternehmen und privaten Haushalten Kredite geben können. Nur handelt
es sich bei Athens Idee nicht um ein Programm über 1,1 Billionen
Euro, sondern lediglich um etwas Geld, um wieder Luft zum Atmen zu
haben.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.03.2015 - 13:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1184073
Anzahl Zeichen: 1719
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 172 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: zum 1,1-Billionen-Anleihekaufprogramm der EZB"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Mißfelder: Beziehungen zu Saudi-Arabien weiter pflegen ...
Königreich ist Stabilitätsanker in der Region - Menschenrechtsverletzungen jedoch nicht hinnehmbar Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat auf seiner Reise durch den Mittleren Osten auch Saudi-Arabien besucht und für die deutsche Wirtschaft geworben. Dazu erklärt der außenpolitische
BGA: Deutschlands Außenhandel im Zeichen zunehmender Krisen ...
"Wachsende Unsicherheit lähmt trotz neuer Höchstwerte im Außenhandel die Investitionsbereitschaft der Unternehmen und gefährdet damit den Erfolg von morgen. Denn wir sind umkreist von einer Vielzahl von Unruheherden, ob geopolitischer Natur oder auch Finanz- und Währungsprobleme. All di
Weser-Kurier: Kommentar von Mirjam Moll zu Athen und EU ...
Dass Griechenlands Finanzminister Gianis Varoufakis sich nun auf Gespräche mit den Institutionen einlässt, ist kein Zeichen der Einsicht, sondern das Ergebnis einer Zwangslage. Denn ohne die Hilfe der Finanzexperten der Institutionen gibt es für Griechenland kein Geld. Eine bittere Pille für
Stuttgarter Nachrichten: Griechenlands Regierung spielt ein schmutziges Spiel ...
Mag sein, dass die Nerven nach einer durch überhebliche Großmäuligkeit gewonnenen Wahl mittlerweile bloß liegen. Mag sein, dass die Aufgabe, das Land wieder halbwegs zukunftstauglich zu machen, die politische Kraft bei weitem übersteigt. Mag sein, dass man sich im Überschwang nationaler Selbs




