Die Stunde der Erde / Sieben Kontinente, 172 Länder, 7.000 Städte: Symbolische Klimaschutzaktion W

Die Stunde der Erde / Sieben Kontinente, 172 Länder, 7.000 Städte: Symbolische Klimaschutzaktion WWF Earth Hour ging um die Welt

ID: 1192670
(ots) - Auf der ganzen Welt gingen am Samstag um 20:30 Uhr
Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus. Zur neunten WWF Earth Hour
erlosch in über 7.000 Städten in 172 Ländern für 60 Minuten die
Beleuchtung bekannter Sehenswürdigkeiten. Ihren Anfang nahm die
"Stunde der Erde" im pazifischen Inselstaat Samoa, wo es nach
deutscher Zeit bereits um 7:30 Uhr morgens dunkel wurde. Genau 24
Stunden später ging die symbolische Klimaschutzaktion zuende, als auf
Tahiti und Hawaii die Lichter wieder angingen. In Deutschland
verzeichnete der WWF mit 227 Städten eine neue Rekordbeteiligung.
Erstmalig fand die Aktion nach Angaben der Umweltschützer auch in
Irak, Israel, Kamerun und Venezuela statt.

"Mit der Earth Hour senden Millionen Menschen auf der ganzen Welt
die Botschaft, dass wir mehr für den Klimaschutz tun müssen", sagt
Antje Schuler vom WWF Deutschland. "Und diese Botschaft richtet sich
an jeden einzelnen. Ob Privatperson, Politiker oder Unternehmen -
alle sind aufgerufen, ihren Teil beizutragen, um den Klimawandel zu
bremsen." Gerade im Alltag habe jeder die Möglichkeit, etwas für den
Klimaschutz zu tun. Bei der Ernährung empfiehlt der WWF unter anderem
stärker auf regionale Produkte zu achten und weniger Fleisch zu
essen. Das senke nicht nur die Emission von Treibhausgasen, sondern
komme auch der eigenen Gesundheit zugute.

Der Earth Hour schloss sich das vom Klimawandel stark bedrohte
Inselparadies Vanuatu ebenso an wie die größten CO2-Emittenten USA
und China. "Rund um den Globus wissen die Menschen, dass uns der
Klimawandel bedroht", so Antje Schuler. "Die Zeit zum Handeln ist
auch für die Politik gekommen." Für das Klima sei 2015 ein besonderes
Jahr. Auf dem UN-Gipfel COP 21 in Paris Ende November geht es laut
WWF darum, dass die Staaten endlich ambitionierte Klimaschutzziele
vereinbaren. Von der deutschen Regierung erwarten die Umweltschützer


den Ausbau der Erneuerbaren Energien und ein zügiges Abschalten
insbesondere alter Kohlekraftwerke.



Pressekontakt:
WWF World Wide Fund For Nature
Immo Fischer
Mobil: +49 (0)151 188 548 34
E-Mail: immo.fischer@wwf.de

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Datum: 29.03.2015 - 10:05 Uhr
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