Nüßlein/Fuchs: Risiken bei Fracking wirksam ausschließen
ID: 1194466
oberste Priorität
Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch ein
Regelungspaket zum Umgang mit der Fracking-Technologie beschlossen.
Hierzu erklären die stellvertretenden Vorsitzenden der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüßlein und Michael Fuchs:
Georg Nüßlein:
"Wir brauchen die neuen Regeln dringend, denn aktuell haben wir
viele Rechtsunsicherheiten. Entscheidend ist: Beim Schutz von Mensch,
Trinkwasser und Umwelt darf es keine Abstriche geben. Der Vorschlag
der Bundesregierung sieht vor, dass es in Deutschland kein so
genanntes unkonventionelles Fracking gibt - und zwar solange nicht,
bis mögliche Risiken nachweislich ausgeschlossen werden können. Dafür
hat die Forschung eine Schlüsselrolle. Sie soll in einem eng
abgesteckten Erprobungsrahmen mögliche Umweltauswirkungen untersuchen
und zu einem unabhängigen Urteil kommen. Aber selbst, wenn dieses
besagen sollte, dass der Einsatz der Fracking-Technologie
grundsätzlich unbedenklich ist, gelten strengste Umwelt- und
Sicherheitsauflagen. Und ohne die Genehmigung der zuständigen Berg-
und Wasserbehörden der Länder geht nichts. Ich halte die Pläne der
Bundesregierung deshalb für eine brauchbare Arbeitsgrundlage für das
anstehende parlamentarische Verfahren. Natürlich müssen wir uns jetzt
aber genau anschauen, wo wir zur Risikominimierung noch weiter
nachbessern können."
Michael Fuchs:
"Wir wollen das Vertrauen der Menschen in die heimische
Rohstoffgewinnung stärken - auch im Bereich der konventionellen
Erdgasförderung. Hierfür ist der Regierungsentwurf ein erster
Schritt. Bereits in den vergangenen Monaten haben wir uns innerhalb
der Fraktion intensiv mit dem Thema befasst. Entscheidend kommt es
jetzt auf das parlamentarische Verfahren an. Dafür ist die
CDU/CSU-Fraktion nach intensiven internen Gesprächen gut vorbereitet.
Klar ist für mich: Auch in Zeiten der Energiewende werden wir auf
absehbare Zeit für die Versorgungssicherheit auf fossile
Energieträger angewiesen bleiben, gerade auf Erdgas. Akzeptanz wird
es für die heimische Rohstoffförderung nur geben, wenn strengste
Umwelt- und Sicherheitsvorschriften gelten. Zugleich haben wir die
Chance, neue Standards auch für Fracking außerhalb Deutschlands zu
setzen. So können wir einen Beitrag zu mehr Sicherheit und
Umweltverträglichkeit bei der weltweiten Gewinnung von Rohstoffen
leisten."
Hintergrund
Beim "Fracken" werden tief liegende Gesteinsschichten mit einem
überwiegend aus Sand und Wasser bestehenden Gemisch zur Gewinnung von
Erdgas aufgebrochen. CDU/CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag
vereinbart, einen gesetzlichen Rahmen für die Gewinnung
unkonventioneller Erdgasvorkommen mithilfe der sogenannten
Frackingtechnologie zu schaffen.
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.04.2015 - 11:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1194466
Anzahl Zeichen: 3393
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 256 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Nüßlein/Fuchs: Risiken bei Fracking wirksam ausschließen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Missbrauch von Vaterschaftsanerkennung wird bekämpft Im Bundestag wurde heute in 2./3. Lesung das Gesetz gegen Missbrauch bei Vaterschaftsanerkennung verabschiedet. In den vergangenen Jahren wurden immer häufiger Vaterschaften für Kinder ausländischer Mütter anerkannt, ohne dass eine biologis
Lenz/Luczak: Heizungskeller wird wieder Privatsache ...
Gebäudemodernisierungsgesetz - freie Heizungswahl statt Frust und Verunsicherung Anlässlich der 1. Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes erklären der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Lenz, und der baupolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Krings/Hierl: Gute Agenda für mehr Rechtssicherheit und Schutz der Bürger ...
Justizministerkonferenz in Hamburg Zur heute in Hamburg beginnenden 97. Frühjahrskonferenz der Justizministerinnen und Justizminister erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Krings, und die rechtspolitische Sprecherin, Susanne Hierl: Günter Krings: &q
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Schlaganfall durch Stress / Hohe Anforderungen im Beruf und wenig Anerkennung erhöhen das Risiko ...
Stress im Beruf erhöht das Schlaganfall-Risiko. Die Gefahr ist um 24 Prozent höher bei Menschen, an die hohe Anforderungen gestellt werden, die aber wenig Entscheidungsmöglichkeiten besitzen, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf eine Analyse von 14 Studien mit Daten v
Neue Anforderungen für die Zertifizierung nach STeP by OEKOTEX® ...
Ab dem 1. April 2015 gelten neue Anforderungen für die Zertifizierung umweltfreundlicher und sozial verantwortlicher Produktionsbetriebe gemäß STeP by OEKO-TEX®. Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Anpassungen des STeP-Standards: - Nach STeP zertifizierte Betriebsstä
Besonders engagierte Unternehmen mit STeP-Zertifikaten für nachhaltige Textilproduktion ausgezeichnet ...
Nachhaltigkeit ist oftmals der Schlüssel dafür, sich als verantwortungsvoll agierendes Unternehmen auch global erfolgreich zu positionieren. Mit der Zertifizierung nach STeP by OEKO-TEX® beweisen die im Nachfolgenden aufgeführten, von November 2014 bis Februar 2015 zertifizierten Unternehmen ih
"Nachhaltige Textilproduktion braucht ständige Innovation und Optimierung" ...
Herr Pircher, was bedeutet Nachhaltigkeit für die OEKO-TEX® Gemeinschaft? Wir sehen Nachhaltigkeit als ein ganzheitliches, globales geltendes Prinzip, das ökologische, soziale und ökonomische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Im Grunde geht es darum, dass wir unseren gegenwärtige




