Westfalenpost: In der Zwickmühle
Von Martin Korte
ID: 1196019
Alkoholmissbrauchs. Alkohol ist gesundheitsschädlich, er tötet. Er
enthemmt, macht Menschen nicht nur im Straßenverkehr zu einer Gefahr
für andere. Klar: Wer verantwortlich mit diesem Lebensmittel umgeht,
hat und macht keine Probleme. Die Diskussion, ob Bier und andere
alkoholische Getränke aber Einstiegsdrogen für noch "härtere Sachen"
sein können und in die Abhängigkeit führen, bringt die Hersteller in
die Zwickmühle. Bier auf den Sockel des Kulturguts zu heben, ist
gefährlich. Mit diesem Argument könnten auch die Wodka-Hersteller in
Russland und die Zigarettenproduzenten in Griechenland ihre Industrie
verteidigen.
Der Brüsseler Verstoß hat aber auch wirtschaftliche Gründe. Die
Urheber der Pläne kommen nämlich vor allem aus Skandinavien. Dort ist
Alkohol schon lange deutlich teurer als in Deutschland. Und deshalb
boomt der (illegale) Import, was den Finanzbehörden gar nicht
gefällt. Die EU soll das ändern.
Ein Mindestpreis für Alkohol wird trotzdem nicht kommen, denn der
Ministerrat müsste unisono zustimmen - was Berlin verhindern wird.
Dass die Brauereien sich hierzulande aber gegen einen Warnhinweis für
Schwangere sperren, ist nicht nachvollziehbar. Aufklärung kann auch
mit einem simplen Piktogramm beginnen.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.04.2015 - 21:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1196019
Anzahl Zeichen: 1560
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 271 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: In der Zwickmühle
Von Martin Korte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Westfalenpost: Wegweiser sind gut,aber nicht ausreichend Von Wilfried Goebels ...
Sie stellen den Koran über alle weltlichen Gesetze, verurteilen Ungläubige und unfromme Muslime und befolgen radikal die Regeln aus der Frühzeit des Islam. Der extremistische Salafismus übt auf viele junge Muslime offenbar eine große Faszination aus. Das Projekt "Wegweiser" soll J
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Zahl der Insolvenzen in OWL sinkt Gut aufgestellt MATTHIAS BUNGEROTH ...
Solche Positivnachrichten muss man in den weltwirtschaftlich so schnelllebigen Zeiten gebührend zur Kenntnis nehmen: Die Zahl der Firmenzusammenbrüche in Ostwestfalen-Lippe sinkt teilweise rekordverdächtig schnell. Das heißt nichts anderes als: Die meisten Betriebe zwischen Wiehengebirge, Wese
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Der Fall Middelhoff Grenzen überschritten ANDREA FRÜHAUF ...
Seit fast fünf Monaten sitzt Thomas Middelhoff in Untersuchungshaft. Der einstige Arcandor-Chef, der zuvor nur die Sonnenseite des Lebens kannte und sich stets als Sieger fühlte, musste die Luxusvilla direkt nach dem Richterspruch gegen eine Zelle eintauschen. Ein wohl beispielloser Fall. Suiz
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Tröglitz/Rechtsextremismus ...
Die Zahl der Übergriffe wächst nicht durch Zufall. Die Grenzen zwischen Drohungen und lebensgefährlichem Hass sind fließend, wie das Beispiel Tröglitz zeigt. Seit letzten Herbst wird eine antiliberale Debatte über angebliche Benachteiligungen geführt, in der es um Verlustängste geht: Ver




