Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Studienplatzvergabe
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hapert es. Aber die Grundidee ist gut: Über das »Dialogorientierte
Serviceverfahren« (DoSV) sollen Studienplätze zentral verteilt
werden. Keine unbesetzten Plätze, keine Mehrfachbewerbungen mehr.
Stattdessen ein transparentes Verfahren und eine Platzvergabe nach
einheitlichen Kriterien. So die Idealvorstellung. Funktionieren kann
das allerdings nur, wenn alle Hochschulen bundesweit mitmachen, und
zwar möglichst bald. 2018 soll das System - umgangssprachlich heißt
es »Hochschulstart« - flächendeckend funktionieren. Endlich. Denn die
Idee gibt es schon seit einigen Jahren, ziemlich genau so lange, wie
es die ZVS (Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen) nicht
mehr gibt. Bisher haben technische Probleme und die zögerliche
Beteiligung der Hochschulen ein Funktionieren des DoSV verhindert.
Umso wichtiger ist es, dass Nordrhein-Westfalen eine Vorreiterrolle
übernimmt und die Bewerbung über das Portal schon jetzt für einige
Fächer verpflichtend macht. Zeit gibt es nicht zu verlieren.
Schließlich ist jeder nicht besetzte Studienplatz eine ungenutzte
Chance.
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Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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Datum: 07.04.2015 - 21:05 Uhr
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