Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
65-jährige Berlinerin erwartet Vierlinge
Grenzen setzen
Amina Vieth
ID: 1197698
65-Jährige bald Mutter von Vierlingen. Ob das eine freudige oder eher
schockierende Nachricht ist, ist strittig. Auf jeden Fall aber ist es
eins: eine Demonstration dessen, wozu die Medizin in der Lage ist.
Ein Wunder der Medizin allerdings ist es keineswegs. Dank Forschern
und Ärzten müssen Menschen heutzutage das Alter und körperliche Makel
an sich nicht mehr einfach hinnehmen. Chirurgen formen den Körper
immer öfter ganz nach Wunsch; Reproduktionsmediziner arbeiten am
"Designerbaby"; oder sie sorgen dafür, wie im Fall der Berlinerin,
dass Frauen im Rentenalter noch Mutter werden können. Doch nur weil
der heutige Stand von Medizin und Forschung das ermöglicht, heißt es
nicht, dass es auch umgesetzt werden muss oder gut ist. Denn es muss
Grenzen geben - auch in der Medizin. Schon der eigene gesunde
Menschenverstand dürfte die meisten von solchen Handlungen abhalten.
Für die Experten in Weiß mögen solche Fälle spannend und interessant
sein, eine Grundlage für eine wissenschaftliche Arbeit oder eine
Studie. Im Grunde arbeiten sie hier an einem Experiment am lebenden
Menschen. Über die Auswirkungen solcher Experimente können auch die
Ärzte nur spekulieren. Es bleibt zu hoffen, dass solche Eingriffe in
den natürlichen Lebensverlauf nicht zum Trend werden.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.04.2015 - 20:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1197698
Anzahl Zeichen: 1606
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 331 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
65-jährige Berlinerin erwartet Vierlinge
Grenzen setzen
Amina Vieth"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Beitragsentwicklung der Krankenkassen Ungerecht Peter Stuckhard ...
Die Krankenkassenbeiträge werden steigen. Da dürfte BKK-Chef Brücker richtig liegen. Der Grund: Ziellosigkeit der Bundesregierung. Der regierungsamtlich verordnete einheitliche Beitragsatz war ursprünglich eingeführt worden, um die gesetzlichen Krankenkassen weg von einem Beitragswettbewerb
Rheinische Post: Lohnt sich Fracking? Kommentar Von Detlev Hüwel ...
Die Skepsis der Menschen beim Thema Fracking ist verständlich. Wenn eine Mixtur aus Wasser, Sand und Chemie unter hohem Druck tief ins Erdreich gepresst wird, um Gestein zu "knacken" und Erdgas freizusetzen, handelt es sich um einen gravierenden Eingriff in die Natur, der mit hohen Ri
Rheinische Post: Der Schmerz der Hinterbliebenen Kommentar Von Horst Thoren ...
Mögen Lufthansa und Germanwings noch so großzügig sein: Den Schmerz, den die Angehörigen der Absturzopfer erlitten haben, können Schecks kaum lindern. Sie helfen bei materieller Not, sind für die Seele bestenfalls ein bisschen Balsam. Dennoch: Die Wertschätzung, die Hinterbliebene erfahre
Rheinische Post: Madam President Kommentar Von Michael Bröcker ...
Hillary Clinton fordert die USA erneut heraus. Als First Lady scheiterte sie mit ihren Plänen zur Gesundheitsreform, 2008 verlor sie als demokratische Präsidentschaftsbewerberin gegen Barack Obama. 2016 sollen die US-Amerikaner nun die smarte Juristin aus Chicago zur ersten Präsidentin wählen




