RNZ: Todernst

RNZ: Todernst

ID: 1201497
(ots) - Christian Altmeier über die fehlerhaften
Haaranalysen des FBI

Die Zahlen machen fassungslos: Bis zu 95 Prozent der nachträglich
untersuchten Haaranalysen des FBI haben sich als fehlerhaft erwiesen.
Hätte man eine Münze geworfen, wäre die Trefferquote vermutlich
erheblich höher gewesen. Doch was nach einer Farce klingt, ist für
die Betroffenen äußerst ernst - in einigen Fällen sogar todernst.
Denn es ist schlimm genug, dass vermutlich hunderte Menschen Jahre
oder Jahrzehnte unschuldig im Gefängnis gesessen haben. Dass aber
Unschuldige offensichtlich auch hingerichtet wurden, ist eine
Tragödie. So hat das FBI zumindest eines zweifelsfrei bewiesen: Dass
die Todesstrafe abgeschafft gehört - und zwar weltweit. Kein Staat
hat das Recht, einen Menschen zu töten. Die hohe Mordrate in den USA
zeigt zudem, dass die Todesstrafe nicht einmal die erhoffte
abschreckende Wirkung entfaltet. Vor allem aber ist die Hinrichtung
eines Verurteilten irreversibel. Da Fehler - wie im Fall des FBI -
niemals auszuschließen sind, sollte sich jeder, der für diese
archaische und unmenschliche Form der Bestrafung eintritt, darüber im
Klaren sein: Es kann jeden treffen.



Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Stuttgarter Nachrichten: Stuttgarter Nachrichten: Kommentar  zur Flüchtlingskatastrophe Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Völkermord Armenien
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.04.2015 - 20:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1201497
Anzahl Zeichen: 1431

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Heidelberg



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 310 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"RNZ: Todernst"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rhein-Neckar-Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zum auslaufenden Tankrabatt ...
Ein teures Vergnügen war dieser Tankrabatt. Nach ersten Berechnungen hat er uns alle 1,6 Milliarden Euro gekostet. Zumal der "Rabatt" nicht mal überall angekommen ist. Die Ölkonzerne gaben ihn laut ifo beim Diesel nur zu 73 Prozent weiter, den Rest gönnten sich die Ölmultis selbst. D

"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zum Social-Media-Verbot ...
Schwarz-Rot hat einen Lauf: Wie zuletzt die Rentenkommission, hat jetzt auch die Kommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" gleich ein ganzes Bündel an sinnvollen Maßnahmen geschnürt. Denn die Experten nehmen beim Kinderschutz die gesamte Gesellschaft in die Pflicht. E

Die "Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur Rentenkommission ...
Die Bundesregierung sollte die von den Experten vorformulierten Reformpunkte für die Rente umsetzen. Jeder Koalitionär hat sich an bestimmten Stellen durchsetzen können. Die Union bekommt ihren späteren Renteneintritt. Die SPD kann die Ausnahmen für Härtefälle vorzeigen. Sogar Politiker werde


Weitere Mitteilungen von Rhein-Neckar-Zeitung


Stuttgarter Nachrichten: Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Flüchtlingskatastrophe ...
Wer jetzt mit Patentrezepten wedelt, griffige Vorschläge aus der Tasche zieht, fertige Kataloge von Sofort-Programmen präsentiert und auf Knopfdruck mit schicken Formulierungen wie "maritime Rettungstruppe" hantiert, als sei damit die alles gut machende Zauberformel gefunden, ist ein

Neue Westfälische (Bielefeld): Flüchtlingstragödie im Mittelmeer¶ Europas Dilemma¶ Julius Müller-Meiningen, Rom¶ ...
Die EU ist Trägerin des Friedensnobelpreises. Verdient hat sich die Gemeinschaft diese Auszeichnung gewiss dadurch, dass auf weiten Teilen des Kontinents seit 60 Jahren Frieden herrscht. Lenkt man den Blick Richtung Süden, wirkt der Preis für die EU wie Hohn. Im Mittelmeer, angesichts beinahe t

Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen ...
Die routinierte Betroffenheit in Europas Hauptstädten schwillt mit jeder neuen Flüchtlingstragödie an, bis zum nächsten Mal. Dazwischen passiert: nichts. Schlimmer noch, die einfachsten Gebote des Helfens werden immer weiter außer Kraft gesetzt. In ihrer Gründungspräambel verpflichten sich

Schwäbische Zeitung: Schluss mit der Heuchelei - Leitartikel ...
Bitte keine Betroffenheitsadressen mehr. Seit Jahren schaut Europa zu, wie Flüchtlinge jämmerlich an den EU-Außengrenzen zu Tode kommen. In den einzelnen Staaten wie auf europäischer Ebene wurde immer wieder Mitleid und Mitgefühl geheuchelt. Solidarität war und ist ein beliebtes Wort. Ein


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z