Ein Danke aus Stahl
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(PresseBox) - Die Flensburger Hochschulen haben heute die Gelegenheit genutzt, sich beim Hochschulförderfonds für die großzügige Unterstützung der regionalen Wirtschaft zu bedanken.
Es ist eine stolze Summe: 850.000 Euro hat der Hochschulförderfonds der Europa-Universität und der Fachhochschule Flensburg bisher zur Verfügung gestellt, um den Hochschulstandort Flensburg zu stärken. Das ist das erklärte Ziel des Zusammenschlusses der regionalen Wirtschaft. Als die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge an der Europa-Universität Flensburg 2010 aufgrund von Einsparungen der damaligen Landesregierung von der Schließung bedroht waren, zeigte die Flensburger Wirtschaft Flagge und gründete im Mai 2012 den Hochschulförderfonds, der bei verschiedenen Akteurinnen und Akteuren finanzielle Unterstützung einwarb.
Eine Skulptur aus Stahl mit dem Titel DANKE, die heute der Öffentlichkeit übergeben wurde, drückt die Anerkennung der Hochschulen für diese nachhaltige Unterstützung aus. "Durch das monumentale DANKE dokumentieren wir und erinnern gleichzeitig das Kollegium und die nachwachsenden Studierendengenerationen daran, dass wir als Hochschule für angewandte Wissenschaften mit regionalem Bezug auf die enge und gute Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft angewiesen sind: Gemeinsam sind wir stark!", sagte Prof. Dr. Holger Watter, Präsident der FH Flensburg. Der Hochschulförderfonds und die Mitglieder des Beirates unterstützten hier in besonderer Weise bei grenzüberschreitenden und hochschulübergreifenden Projekten, etwa das Dr. Werner Jackstädt-Zentrum für Unternehmertum und Mittelstand oder die Anschaffung wirtschaftswissenschaftlicher Literaturdatenbanken, so Watter: "DANKE für die Unterstützung bei der Positionierung und Weiterentwicklung unseres Hochschulstandorte."
Auch sein Amtskollege von der Europa-Universität Flensburg, Prof. Dr. Werner Reinhart, betonte die immense Bedeutung der Unterstützung der regionalen Wirtschaft: "Sie hat nicht nur die Verlagerung der universitären Wirtschaftswissenschaften von Flensburg nach Kiel verhindert und die Gründung eines wissenschaftlichen Zentrums zur Erforschung kleiner und mittlerer Unternehmen ermöglicht." Die an keinerlei wissenschaftliche Inhalte gekoppelte Hilfe der Wirtschaft habe auch maßgeblich dazu beigetragen, die Hochschule stärker in der Region zu verankern. "Die Verankerung in und der Austausch mit der Region sind uns wichtig. Unser DANKE gilt daher der regionalen Wirtschaft für Ihre Verlässlichkeit und Solidarität", erklärte Reinhart.
"Die Würdigung der guten Kooperation in Form einer Skulptur hier auf dem Campus kann auch als Erinnerung daran verstanden werden, dass die regionale Wirtschaft sich auch in schwierigen Zeiten klar zu den Hochschulen bekannt hat", sagte Uwe Möser. Der Präsident der IHK Flensburg lässt auch an diesem Tag keinen Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung aufkommen: "Wie richtig die Entscheidung seinerzeit war, lässt sich daran ablesen, dass die Attraktivität der Europa-Universität und der Fachhochschule deutlich zugenommen hat und die Einschreibungen Rekordwerte erreicht haben."
Peter Michael Stein, Hauptgeschäftsführer der IHK Flensburg, verwies noch einmal auf die Dimensionen der Unterstützung: "Der Hochschulförderfonds hat seit seinem Bestehen zusammen mit der Petersen-Stiftung bislang 850.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit den Hochschulen wurden einzelne, klar abgegrenzte Aktivitäten definiert, welche die Wirtschaftswissenschaften stärken und die einen klaren Zugewinn für Forschung und Lehre bedeuten. Der Hochschulstandort Flensburg wurde dadurch wirkungsvoll gestärkt", sagte Stein. Die Wirtschaft der Region, so der Hauptgeschäftsführer der IHK, profitiert wiederum vom Wissenstransfer zwischen den Unternehmen und den Hochschulen.
"All dies", fasst Uwe Möser zusammen, "wäre vermutlich nicht möglich gewesen, wenn sich namhafte Unternehmer aus der Region sowie die Jackstädt-Stiftung, die Petersen-Stiftung und die Pressestiftung Flensburg nicht in so außerordentlichem Maße engagiert hätten."
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Datum: 21.04.2015 - 14:15 Uhr
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