Steinbach: Afrikanische Union und Golfstaaten müssen sich stärker engagieren
ID: 1202051
Nach Meldungen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen
sind in der Nacht zum Sonntag bis zu 800 Menschen bei der Flucht aus
Libyen im Mittelmeer ertrunken. Dazu erklärt die Vorsitzende der
Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach:
"Die neue Flüchtlingstragödie im Mittelmeer macht deutlich, dass
dringend neue Lösungsansätze gefunden werden müssen. Wir brauchen
nicht nur eine gemeinsame europäische Strategie, sondern auch eine
bessere Verzahnung der Außen-, Innen- und Entwicklungspolitik in und
zwischen den EU-Mitgliedstaaten ebenso wie mit den Herkunfts- und
Transitstaaten. Hier sind auch die Länder der Afrikanischen Union und
die wohlhabenden Golfstaaten gefordert, sich deutlich stärker als
bisher zu engagieren.
Klar ist, dass kein Land die Flüchtlingsproblematik alleine
bewältigen kann. Es ist in diesem Zusammenhang aber auch nicht
hilfreich, immer in erster Linie die Europäische Union für die
humanitäre Situation der Flüchtlinge verantwortlich zu machen.
Verantwortlich sind vor allem die Gewalt, das Chaos und die
Perspektivlosigkeit in den jeweiligen Herkunftsländern, vor denen die
Menschen sich in das stabile und verheißungsvolle Europa retten
wollen.
Ein EU-Gesamtkonzept zur Rettung, Aufnahme und Verteilung der
Flüchtlinge ist dringend geboten. Dabei muss auch eine gerechtere
Verteilung der Flüchtlinge auf alle 28 EU-Mitgliedstaaten das Ziel
sein. Bislang tragen nur zehn Staaten, darunter Deutschland, die
Hauptlast.
Der Vorschlag von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, ein
EU-Sofortprogramm für die Finanzierung eines Wirtschafts- und
Stabilisierungsprogramms in den Fluchtländern ins Leben zu rufen, ist
ein wichtiger Ansatz, um Fluchtursachen zu minimieren. Wir
unterstützen ihn ausdrücklich. Zudem bleibt die Bekämpfung von
Schlepperbanden und Menschenhändlern eine zentrale Herausforderung."
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.04.2015 - 14:42 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1202051
Anzahl Zeichen: 2458
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 281 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Steinbach: Afrikanische Union und Golfstaaten müssen sich stärker engagieren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Wachstumskräfte stärken und Wohlstand sichern Anlässlich des Frühjahresgutachten des Sachverständigenrats erklärt der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Lenz: "Die deutsche Wirtschaft steht weiter unter erheblichem externem Druck. Hande
Weisgerber/Klein: Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz beschlossen ...
Aufbruch für den Filmstandort Deutschland Das Bundeskabinett hat heute das Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz beschlossen. Hierzu erklären die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Anja Weisgerber, und die kultur- und medienpolitische Sprecherin, Ottilie Klein
Luczak/Kießling: Grundlegende Novelle Baugesetzbuch beschlossen ...
Vorrang für Wohnungsbau statt neuer Auflagen Das Bundeskabinett hat heute eine umfassende Novelle des Baugesetzbuches beschlossen. Hierzu erklären der baupolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jan-Marco Luczak, und der zuständige Berichterstatter, Michael Kießling: Jan-Marco L
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
BGA: Verständnislos und bestürzt über erneuten Lokführerstreik ...
"Eine kleine Gruppe versucht wieder einmal auf dem Rücken von Wirtschaft und Bevölkerung ihre Partikularinteressen durchzusetzen. Die erneuten Streiks unterminieren das unabdingbare Vertrauen von Industrie und Handel in die Zuverlässigkeit der Bahn und konterkarieren alle Bestrebungen de
neues deutschland: Griechischer Sonderbotschafter kritisiert Mobbing gegen die Regierung in Athen / Chatzimarkakis plädiert für Aufbau- und Entwicklungskonferenz ...
Der Sonderbotschafter der griechischen Regierung, Jorgo Chatzimarkakis, hat die Diffamierungen von SYRIZA-Vertretern im Streit um die europäische Krisenpolitik kritisiert. Er ärgere sich »über das Bullying der griechischen Regierung, dieses Mobbing. Es ist überflüssig und dient nur dazu, Pol
Neue Presse Hannover: Harms fordert Einwanderungsstrategie der EU ...
Nach der erneuten Flüchtlingstragödie im Mittelmeer fordert Rebecca Harms, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament, eine Einwanderungsstrategie der EU. Der "Neuen Presse" (Dienstagsausgabe) aus Hannover sagte Harms: "Diese furchtbaren Praktiken von Schleppern, die di
BERLINER MORGENPOST: Betroffenheit allein hilft nicht / Leitartikel von Jochim Stoltenberg ...
Es muss zunächst darum gehen, die Rettungsaktionen zu Wasser und aus der Luft zu verbessern. Dazu gehört eine Neuauflage der Mission Mare Nostrum, die ihr Einsatzgebiet bis vor Libyens Küste ausweitet. Sie würde damit leider aber auch den Schleuserbanden in die Hände spielen. Den komplett




