BMW schärft Strategie nach / Finanzchef Eichiner: "Wir können uns nicht zurücklehnen. Das wäre fatal"
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Strategie "Number One" nach. "Wir können uns nicht zurücklehnen und
sagen: Die Strategie steht, jetzt haben wir Ruhe. Das wäre fatal",
sagte Finanzchef Friedrich Eichiner dem Hamburger Wirtschaftsmagazin
BILANZ, dessen neue Ausgabe Freitag erscheint. "Die Welt um uns herum
ist derartig dynamisch und volatil, das würde mit Sicherheit nicht
gut gehen."
Auch im Jahr 2020, dem Zielpunkt der Strategie, soll BMW im
einbringlichen Geschäft mit Premiummodellen die Konkurrenten Audi und
Mercedes-Benz hinter sich lassen und hohe Gewinne abwerfen. Im
Vordergrund der Überarbeitung stehen Themen wie die Vernetzung des
Automobils, der Umgang mit den dadurch anfallenden Datenmengen und
die nächsten Schritte bei der Submarke i nach den Modellen i3 und i8.
Im Herbst müssen die Ergebnisse vorliegen, dann verabschiedet der
Dax-Konzern das nächste Budget.
Involviert ist der scheidende BMW-Chef Norbert Reithofer, der
Joachim Milberg als Aufsichtsratschef folgen soll. "Wir arbeiten
derzeit gemeinsam an dem regelmäßigen Prozess zur Aktualisierung
unserer Strategie ,Number One', da bin ich in vollem Umfang mit
dabei", sagte Reithofer dem Wirtschaftsmagazin BILANZ. Am 13. Mai
übergibt er den Chefposten an Produktionsvorstand Harald Krüger.
Milberg forderte "intellektuelle Führerschaft" vom BMW-Management
ein, Nachfolger Reithofer bleibt dabei. Aufsichtsratschef Milberg und
die Familie Quandt/Klatten als Großaktionärin des Dax-Konzerns wollen
den Wechsel an der Spitze rechtzeitig vor dem symbolträchtigen 100.
Jubiläum der Gründung des Unternehmens im März 1916 als Zeichen
"permanenter Erneuerung" verstanden wissen.
Pressekontakt:
Redaktion BILANZ
Mark C. Schneider
Tel.: 040/347-23432
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Datum: 23.04.2015 - 14:00 Uhr
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