Chancen der Digitalisierung kreativ nutzen

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Chancen der Digitalisierung kreativ nutzen



(pressrelations) - >Anlaesslich der zum ersten Mal stattfindenden "all2gethernow" in Berlin erklaert die Sprecherin der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion Monika Griefahn:

Wir als SPD fordern einen Kreativpakt zwischen Politik, Wirtschaft, Kuenstlern und Kreativen, mit dem wir die Herausforderungen der Digitalisierung angehen. Ziel ist der vernuenftige Ausgleich zwischen Nutzerfreundlichkeit und den Rechten der Kreativen und der Urheber. Darueber hinaus muessen Fragen der sozialen Absicherung von Kultur- und Medienschaffenden, der kulturellen und medialen Bildung und Teilhabe in den Blick genommen werden.

Wir freuen uns, dass Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung und damit zahlreiche kreative Modelle und Ansaetze jetzt auch im Rahmen der neu ins Leben gerufenen "all2gethernow" in Berlin diskutiert und weiterentwickelt wurden. Es bedarf jedoch auch eines Umdenkens bei den Anbietern klassischer Medienformate und ihrer Verwertung. Neue Vertriebs- und Verwertungsformen ermoeglichen sowohl mehr kuenstlerische und kreative Vielfalt als auch eine breitere und gerechtere Beteiligung der Kuenstler und Kreativen an den Einnahmen aus der Verwertung ihrer Ideen. Zusaetzlich bietet die Digitalisierung eine ganz neue Form von Nutzerfreiheit und -unabhaengigkeit.

Aber auch die Herausforderungen der Digitalisierung duerfen nicht uebersehen werden. Geistiges Eigentum muss auch in der digitalen Welt geschuetzt werden. Das Urheberrecht bietet die Grundlage dafuer, aus kreativen Inhalten und kuenstlerischem Koennen Einkommen zu erzielen. Es bedarf jedoch weitreichender Anpassungen, um diese Ansprueche auch in der digitalen Welt durchzusetzen. Beides, Foerderung der Chancen und Reaktion auf die Herausforderungen, muessen nach der Wahl prominent auf der politischen Agenda stehen.


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drucken  als PDF  WESTERWELLE-Interview für ?Focus? Hochschulgesetz-Novelle nicht zukunftsfähig - GRÜNE: Mehr Demokratie und Chancengerechtigkeit notwendig
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 21.09.2009 - 16:48 Uhr
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