Rheinische Post: EU-Kommissionspräsident schließt Staatsbankrott Griechenlands aus
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Jean-Claude Juncker, schließt eine Insolvenz Griechenlands trotz der
erneut aufgeflammten Schuldenkrise des Landes definitiv aus. "Was ich
zum jetzigen Zeitpunkt sagen kann, ist, dass es keinen Staatsbankrott
in Griechenland geben wird", sagte Juncker in einem Interview mit der
in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).
"Griechenland ist und bleibt fester Bestandteil der Eurozone. Aber im
Gegenzug wird von Griechenland erwartet, dass es die Vereinbarungen
einhält", sagte der Chef der EU-Kommission. Um die Konjunktur in den
Krisenländern zu stützen, forciert Juncker das von ihm initiierte
Investitionsprogramm von 315 Milliarden Euro. Die Verhandlungen über
die Errichtung des neuen Fonds für Strategische Investitionen gingen
nun in den Endspurt. "Der Fonds steht bis zum Sommer, und das Geld
für die ersten Projekte kann zügig fließen." Mit dem Projekt will
Juncker einen Teil der Investitionslücke in Europa schließen. "Seit
2007 sind die Gesamtinvestitionen um 430 Milliarden Euro gefallen",
sagte der EU-Kommissionspräsident.
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Datum: 02.05.2015 - 00:00 Uhr
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