Erstes Fernstudium zum Palliativbegleiter
ID: 1211315
Lernsysteme schließt Lücken in der bundesweiten Ausbildung von
Palliativbegleitern.
Das ILS entwickelte in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft
für Palliativmedizin (DGP) jetzt erstmals ein Fernstudium zum/r
"Palliativbegleiter/in". Deutschlands größte Fernschule bringt damit
eine dringend benötigte, flexible Weiterbildung an den Start, die
ortsunabhängig für dieses immer wichtiger werdende Berufsfeld
qualifiziert.
Jeder Mensch hat ein Anrecht darauf, bis zu seinem letzten Atemzug
ein würdiges Leben zu führen. Palliativbegleiter stellen dies auch in
der schwierigen letzten Lebensphase sicher. Wie stark das Bewusstsein
für diese wichtige Aufgabe gestiegen ist, aber auch woran es noch
fehlt, zeigt unter anderem der aktuelle Gesetzesentwurf der
Bundesregierung zur Verbesserung der deutschland-weiten
Palliativversorgung. Diese erfordert ein Höchstmaß an Sensibilität
sowie eine fundierte ganzheitliche Ausbildung. Mit dem neuen
Fernlehrgang "Palliativbegleiter/in" ermöglicht das ILS insbesondere
Praktikern mit pädagogischer, sozialer oder therapeutischer
Vorbildung künftig den Erwerb einer höchsten Standards entsprechenden
Qualifikation - und das sogar berufsbegleitend.
"Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
haben wir eine Weiterbildung entwickelt, die mit ihrer Flexibilität
und fachlichen Qualität dazu beitragen wird, eine hochwertige
palliative Betreuung bundesweit zu gewährleisten", so Ingo Karsten,
Geschäftsführer des ILS. Die Lehrgangsinhalte wurden von einem Team
aus erfahrenen Palliativbegleitern, Medizinern und Psychologen
zusammengestellt. Sie orientieren sich unter anderem an der
Palliative Care-Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
"Die Versorgung und Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer
Angehörigen ist eine zunehmende Herausforderung für unsere
Gesellschaft. Um dieser gerecht zu werden, bedarf es einer
effizienten und breit angelegten Vermittlung von Wissen, Fertigkeiten
und Haltungen", betont DGP-Geschäftsführer Heiner Melching. "Auch im
Hinblick auf unsere Forderung nach Palliativbeauftragten in jedem
Krankenhaus und jeder Einrichtung der stationären Pflege ist der
jetzt mit dem ILS entwickelte Lehrgang eine wichtige Ergänzung, um
dem wachsenden Bedarf an Fachkräften zu begegnen."
Im Fernlehrgang "Palliativbegleiter/in" erwerben die Teilnehmer
beim ILS Fachwissen sowie praktische Fähigkeiten für eine kompetente
und einfühlsame Beratung und Betreuung von Patienten sowie deren
Angehörigen. Sie lernen, mit den medizinischen, ethischen und
kommunikativen Herausforderungen der letzten Lebensphase sicher
umzugehen und ihre Beratung an individuelle Bedürfnisse anzupassen.
Ein zentrales Element ist zudem die frühe Auseinandersetzung mit den
eigenen Grenzen und dem Bereich Self Care. Abgerundet wird das
Fernstudium schließlich durch ein dreitägiges Präsenzseminar in
Hamburg. Neben praktischen Übungen, in denen das Gelernte auf die
Probe gestellt wird, teilen etablierte Fachleute hier wertvolle
Praxiserfahrungen und geben aufrichtige Einblicke in den
Berufsalltag.
Um bestmöglich von der Weiterbildung zu profitieren, sollten
Interessierte ein Mindestalter von 23 Jahren sowie eine gute
Kommunikationsfähigkeit mitbringen. Dabei richtet sich der
Fernlehrgang nicht nur an angehende Palliativberater, auch Praktiker
aus fachverwandten Berufen sowie Angehörige können auf diese Weise
Kenntnisse in der palliativen Betreuung erwerben. Bei einer
Regelstudienzeit von 12 Monaten und einer monatlichen Rate von 142,-
Euro belaufen sich die Studiengebühren auf insgesamt 1.704,- Euro.
Eine kostenfreie Verlängerung um bis zu sechs Monate ist möglich.
Informationen zu allen über 200 ILS-Lehrgängen finden
Interessierte auf www.ils.de. Die Studienberatung ist darüber hinaus
montags bis freitags zwischen 8 und 20 Uhr unter der kostenlosen
Telefonnummer 0800/1234477 erreichbar.
Pressekontakt:
ILS Pressestelle
c/o Laub & Partner GmbH
Miriam Nuschke
Kedenburgstraße 44
22041 Hamburg
Tel: 040/656 972-22
E-Mail: miriam.nuschke@laub-pr.com
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Datum: 12.05.2015 - 11:05 Uhr
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