Mißfelder: Hilfe für die Opfer des Erdbebens in Nepal darf nicht beeinträchtigt werden
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Trotz der Hilfe vieler Staaten und Organisationen ist die
humanitäre Lage in Nepal weiterhin schwierig. 17 Tage nach dem
verheerenden Erdbeben hat nun ein weiteres gewaltiges Beben den
Himalaya-Staat erschüttert. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:
"Gut zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal ist das
Land erneut von schweren Erdstößen erschüttert worden. Das Epizentrum
lag dabei nur wenige Dutzend Kilometer östlich der Hauptstadt
Kathmandu. Die Zahl der Opfer des letzten Bebens ist inzwischen auf
mehr als 8.000 Tote und mehr als 17. 000 Verletzte gestiegen. Nun
muss mit weiteren Verwüstungen gerechnet werden.
Die Zusammenarbeit mit Nepals Regierung verläuft - vor allem aus
deutscher Sicht - gut. Nach dem erneuten Erdbeben braucht das Land
aber umso mehr die Hilfe und Solidarität der gesamten internationalen
Staatengemeinschaft. Die Humanitäre Lage im Himalaya-Gebiet ist nach
wie vor schwierig. Der einzige internationale Flughafen des Landes in
Kathmandu ist überlastet, viele Straßen sind versperrt und durch die
klimatischen Bedingungen gestaltet sich die Hilfe in diesem in vielen
Regionen unzugänglichen Land trotz größter Anstrengungen Nepals
äußerst schwierig.
Deutschland unterstützt Nepal mit 2,5 Millionen Euro für
humanitäre Soforthilfe. Diese Hilfe muss nun unbedingt fortgesetzt
werden, um eine weitere Verschlimmerung der Lage zu verhindern. Die
internationale Hilfe darf durch das erneute Beben nicht
beeinträchtigt werden."
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Datum: 12.05.2015 - 13:47 Uhr
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