Westfalen-Blatt: zum Tönnies-Streit
ID: 1212761
Konkurrenz. Natürlich ist es wichtig, wer das Sagen hat. Und
natürlich hat Clemens Tönnies als unternehmerischer Erbe seines
Bruders Unglaubliches geleistet. Aus fast Nichts formte den größten
deutschen Fleischkonzern. Die Frage, ob Robert Tönnies dies auch
gekonnt hätte, stellt sich nicht. Er war zu jung. Allerdings kann
ein Manager noch so erfolgreich sein. Die Macht hat der Eigentümer.
Und zweifelt er an der Loyalität, kann er natürlich die Machtfrage
stellen. Robert Tönnies wirft seinem Onkel groben Undank vor. Viele
außenstehende Beobachter empfinden eher das Verhalten des Neffen
als groben Undank. Wie dem auch sei: Der Bielefelder Richter hat
schon deutlich gemacht, dass sich das Verfahren über Jahre hinziehen
kann - Jahre, in denen jede unternehmerische Entscheidung und jede
Bilanz in Frage gestellt werden können. Das ist vielleicht im
Interesse der Konkurrenten - aber nicht der Belegschaft, Lieferanten
und Kunden. Von den Problemen in Russland über Arbeitsschutz bis zu
Änderungen im Ernährungsverhalten sind die Herausforderungen zu groß,
als dass sich Tönnies den Streit leisten kann. Alles andere als die
angelaufenen Gespräche über einen Interessenausgleich wäre in hohem
Maße unvernünftig.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.05.2015 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1212761
Anzahl Zeichen: 1565
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 359 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: zum Tönnies-Streit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Börsen-Zeitung: Konsolidierungsmodus, Marktkommentar zur Zinsentwicklung von Kai Johannsen ...
Der Renditeanstieg, der sich seit Ende April am europäischen Rentenmarkt vollzogen hat, ist beeindruckend. Warfen zehnjährige Bundesanleihen am 29. April im Tagestief noch 0,17% ab, konnte am 7. Mai am vorläufig höchsten Punkt dieses Jahres kurzzeitig fast das Fünffache eingestrichen werden,
WAZ: Fatale Abhängigkeit. Kommentar von Michael Kohlstadt zu Gewerbesteuern ...
RWE soll Gewerbesteuern in Millionenhöhe nachzahlen - diese Nachricht dürfte die Kämmerer in den Städten mit großen Standorten des Stromkonzerns elektrisieren. Ist doch diese Steuerart eine ihrer wichtigsten Einnahmequellen. Einplanen sollten die Kassenwarte das Geld aber besser nicht. RWE
WAZ: EU-Staaten gegen Handy-Kunden. Kommentar von Frank Meßing zu Telefongebühren ...
Schlagbäume an den innereuropäischen Grenzen und Passkontrollen gehören längst der Vergangenheit an. Die europäische Einheit ist eine Selbstverständlichkeit geworden. Doch ausgerechnet vor den Interessen der mächtigen Mobilfunk-Betreiber knicken die Länderregierungen nun ein. Die Provide
Schwäbische Zeitung: Zur TRW-Übernahme durch ZF: Vom Bodensee nach Übersee ...
ZF-Chef Stefan Sommer hat ein Meisterstück vollbracht. Vom Gedankenspiel, sich mit TRW zu verbünden, bis zur Übernahme des US-Zulieferers verging kaum ein Jahr. ZF zählt nun zu den weltweit größten Ausrüstern der Autoindustrie. Sommer erwies sich als kühner Stratege und gewiefter Diplomat




