Drogen- und Suchtbericht 2015 operiert mit falschen Zahlen / MÜCKE: "Drogenbeauftragte will mi

Drogen- und Suchtbericht 2015 operiert mit falschen Zahlen / MÜCKE: "Drogenbeauftragte will mit falschen Angaben Werbeverbote begründen"

ID: 1215788
(ots) - Der von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung
Marlene Mortler am gestrigen Tag veröffentlichte Drogen- und
Suchtbericht 2015 enthält falsche Angaben über die Werbeausgaben der
deutschen Tabakindustrie. Der Bericht behauptet, die Ausgaben für
Kinowerbung seien von 3,950 Mio. Euro im Jahr 2012 auf 7,769 Mio.
Euro im Jahr 2013 gestiegen. Hier wird im Bericht der
Drogenbeauftragten der falsche Eindruck erweckt, die Kinowerbung für
Tabakprodukte habe massiv zugenommen. So wird indirekt der Forderung
der Drogenbeauftragten nach einem Verbot der Kino- und Außenwerbung
für Tabakprodukte das Wort geredet. Tatsächlich sind die Ausgaben
gegenüber 2012 signifikant zurückgegangen, nämlich um mehr als 3,8
Mio. Euro. Die deutsche Tabakindustrie hat im Jahr 2013 für
Kinowerbung lediglich 77.695,80 Euro ausgegeben. In jedem Jahr werden
die Werbeausgaben der deutschen Tabakwirtschaft in Form einer
notariellen Tatsachenbescheinigung beurkundet und an die
Drogenbeauftragte der Bundesregierung gemeldet.

"Der Drogen- und Suchtbericht 2015 operiert wider besseres Wissen
mit falschen Zahlen zu den Werbeausgaben der Tabakwirtschaft. Damit
wird der Eindruck erweckt, die Werbeausgaben seien signifikant
angestiegen, um politischen Forderung nach einem kompletten
Werbeverbot für Tabakwaren Nachdruck zu verleihen. Hier wird eine
falsche Politik mit falschen Zahlen begründet", kritisierte der
Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbandes Jan Mücke heute in
Berlin.

Schon bisher gelten in Deutschland sehr weitgehende
Werberestriktionen für Tabakwaren. Deutschland hat sich mit
Unterzeichnung des FCTC-Abkommens (Framework Convention on Tobacco
Control) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verpflichtet, die
Tabakwerbung, die Förderung des Tabakverkaufs und das Tabaksponsoring
umfassend zu verbieten. Die Bundesregierung stellte allerdings


gegenüber der WHO wiederholt fest, dass dies durch das Verbot der
Werbung im Fernsehen, Hörfunk und im Internet, das Verbot des
Sponsorings von Veranstaltungen mit grenzüberschreitender Wirkung und
der Produktplatzierung in audiovisuellen Sendungen sowie das
grundsätzliche Verbot der Werbung für Tabakerzeugnisse in
Presseerzeugnissen umgesetzt worden ist. Es besteht deshalb kein
rechtliches Erfordernis, die Kino- oder Plakatwerbung zu untersagen.
Dies käme einer beispiellosen Wettbewerbsbeschränkung gleich. Die
Freiheit zu werben, ist für jedes Unternehmen von grundlegender
Bedeutung, damit es um Marktanteile konkurrieren kann. Werbung ist
ein wesentliches Element des Wettbewerbes und ein Hilfsmittel, um mit
erwachsenen Konsumenten zu kommunizieren. In einer freiheitlichen
Rechtsordnung muss gelten: Wer ein legales Produkt herstellt, muss
seine Kunden informieren können.



Pressekontakt:

Deutscher Zigarettenverband e.V. (DZV)
Jan Mücke, Geschäftsführer
Unter den Linden 42, 10117 Berlin
Telefon: (030) 886636-0, Fax: (030) 886636-111
E-Mail: info@zigarettenverband.de
Internet: http://www.zigarettenverband.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  ZDF-Politbarometer Mai 2015 / Mehrheit für Veröffentlichung der NSA-Spähliste / Tarifeinheitsgesetz: mehr Zustimmung als Ablehnung (FOTO) Fachtagung des ZZF: Politische Unterstützung für die Heimtierhaltung gefordert
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.05.2015 - 12:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1215788
Anzahl Zeichen: 3365

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Bundesregierung



Diese Pressemitteilung wurde bisher 336 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Drogen- und Suchtbericht 2015 operiert mit falschen Zahlen / MÜCKE: "Drogenbeauftragte will mit falschen Angaben Werbeverbote begründen""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Deutscher Zigarettenverband e.V. (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Zigarettenabsatz stabil, E-Zigaretten-Umsatz rückläufig ...
Der Absatz von Zigaretten nach Steuerbanderolenbezug blieb auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Im letzten Jahr wurden Steuerzeichen für 74,6 Mrd. Zigaretten bezogen, das waren 0,3 % mehr als 2018 mit 74, 4 Mrd. Stück. Dies geht aus den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundes

Werbeverbote verfassungsrechtlich fragwürdig und gesundheitspolitischer Rückschritt / Mücke: Verbotskoalition wird nicht bei Tabak halt machen ...
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat in ihrer heutigen Sitzung mehrheitlich für ein de facto vollständiges Verbot der Werbung für Tabakprodukte und E-Zigaretten gestimmt. Damit soll erstmals in Deutschland die Werbung für gegenüber Erwachsenen frei handelbare Produkte untersagt werden. Der Hau

Jugendschutz: Deutscher Zigarettenverbandübergab Händler-Gewinn in Ratingen und warnt vor illegalen Substanzen bei E-Zigaretten (FOTO) ...
DZV-Geschäftsführer Jan Mücke übergab am 29. Oktober persönlich den Gewinn - einen Wertgutschein von MyDays - an Stefan Frings im E-Zigarettengeschäft "DampfMal" in Ratingen und bedankte sich für sein verantwortungsvolles Engagement beim Jugendschutz. Frings war einer der zahlre


Weitere Mitteilungen von Deutscher Zigarettenverband e.V.


ZDF-Politbarometer Mai 2015 / Mehrheit für Veröffentlichung der NSA-Spähliste / Tarifeinheitsgesetz: mehr Zustimmung als Ablehnung (FOTO) ...
In der strittigen Frage der Veröffentlichung der NSA-Spähliste, auf deren Basis der BND Informationen auch über deutsche Firmen und Personen an die NSA geliefert haben soll, spricht sich eine Mehrheit von 61 Prozent dafür aus, diese Liste dem Bundestag zugänglich zu machen, 31 Prozent s

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Wehrbeauftragter/Wehretag ...
In den vergangenen Jahren konnte es die Bundesrepublik einigermaßen rechtfertigen, die Vorsorge für die äußere Sicherheit zurückzufahren. Die Bundeswehr hat das in schmerzhaften Schrumpfkuren zu spüren bekommen. Was damals nötig schien, ist heute nicht mehr tragbar. Auch kann der Beschlus

Ohoven: Jobkiller Mindestlohn ist sozialpolitisches Fiasko - Arbeitsministerin Nahles muss Mindestlohngesetz jetzt nachbessern ...
Zu dem heute veröffentlichten Quartalsbericht der Minijobzentrale erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW): "Der Mindestlohn hat sich, wie von den Wirtschaftsforschungsinstituten prognostiziert, als Jobkiller erwiesen. Der Verlust

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu WHO/Merkel/Antibiotika-Resistenzen ...
Es ist richtig, dass Kanzlerin Merkel am Montag in Genf für einen besonnenen Umgang mit Antibiotika warb und betonte, dass sie dieses Thema auch im Juni beim G-7-Gipfel auf Schloss Elmau ansprechen werde. Dabei ist allerdings eine gewisse Chuzpe im Spiel, denn Deutschland ist keineswegs Vorreite


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z