Rheinische Post: Kommentar: Atomstiftung prüfen
ID: 1217364
Bundesregierung diskutierte Atomstiftung absurd. Lange haben die
Konzerne mit den Meilern gutes Geld verdient. Nun, wo es an das
Bezahlen geht, soll der Staat mit ins Boot - frei nach dem Motto:
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren? Die Sache ist
komplexer. Atomkraft war stets höchst politisch: Die Politik war es,
die im Kalten Krieg in der Atomkraft ein Mittel für mehr
Versorgungssicherheit sah. Sie verfügte nach dem Fukushima-Unglück
überstürzt den Ausstieg. Sie steht bei der Standortsuche nach
Atommüll-Lagern auf der Bremse. Gewiss haben Versorger bei der
Energiewende viele Fehler gemacht, aber auch aus Eigeninteresse
sollte der Staat jetzt die Stiftung angehen. Noch stehen den
Milliarden-Rückstellungen Werte gegenüber, die sich einbringen
lassen. Zehn Jahre Ökostrom-Boom weiter ist vielleicht nichts mehr zu
holen, wie die Alarmrufe von RWE zeigen; erste Stadtwerke sind schon
pleite. Haftungsfragen, Nachschuss-Pflichten - um das werden Staat
und Konzerne hart ringen. Doch es wird Zeit, die offene Debatte zu
beginnen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.05.2015 - 21:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1217364
Anzahl Zeichen: 1337
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 339 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Atomstiftung prüfen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Sepp Blatter ...
Unser liebster Sportverband hat sich natürlich auch jetzt wieder in sympathischer Art und Weise dazu aufgeschwungen, das Böse ins Gute zu transferieren. Darin ist die »Fédération Internationale de Football Association«, kurz Fifa, ein wahrer Meister. Alles prima, wenn die ganz kleinen Gaun
BERLINER MORGENPOST: Endlich handelt der Senat/Ein Kommentar von Ulrich Kraetzer zum Berliner Landesprogramm gegen islamistische Radikalisierung ...
Die Polizei ist mit der Überwachung der zurückgekehrten Dschihadisten völlig überfordert. Das hat der Präsident des Bundeskriminalamtes vor wenigen Tagen offen zugegeben. Länder wie Nordrhein-Westfalen und Hessen haben deswegen längst Programme aufgelegt, um junge Menschen gegen die Einfl
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Verteilung der Flüchtlinge in Europa Blamables Gezeter Knut Pries, brüssel ...
Migration ist kein Problem, das man lösen kann. Es ist eine Realität, die man managen muss", sagt William Lacy Swing, Chef der Genfer Internationalen Organisation für Migration. Der Mann hat recht. In seiner Erkenntnis stecken die beiden Hauptprobleme der Flüchtlings- und Migrationspolit
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Tarifverhandlungen bei der Bahn Duftmarke wolfgang Mulke, Berlin ...
Die Eisenbahner können sich auf ein sattes Lohnplus freuen. Das ist wohl auch ein Ergebnis der Konkurrenz der beiden Bahngewerkschaften. Die Arbeitgeber haben gegenüber der großen Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) erhebliche Zugeständnisse gemacht. Die Gewerkschaft ist auf diesen Erfo




