Rheinische Post: Flugsicherheit kostet
ID: 1217984
Juristisch ist der Vorwurf der EU-Kommission langweilig: Sie
verklagt Deutschland, weil unsere Behörden die Sicherheitskontrollen
an den Flughäfen ihrer Ansicht nach zu wenig überwachen. Nun wird ein
Gericht überprüfen, ob Deutschland tatsächlich gegen Auflagen
verstößt oder nicht - im Grunde nicht mehr als ein technischer
Vorgang. Spannender ist die aus diesem Anlass jetzt wieder
diskutierte politische Forderung nach einer Verschärfung der
Flughafen-Kontrollen. Mehr Körperscanner? Systematische Speicherung
und Auswertung von Fluggastdaten? Noch mehr Flüssigkeiten im
Handgepäck verbieten? "Sicherheit" kann es ja nie genug geben, und
wer mehr davon fordert, hat zunächst einmal recht. Aber diese
politische Binsenweisheit steht im Widerspruch zu einer zweiten:
"Alles hat seinen Preis." Und deshalb muss jeder, der jetzt wohlfeil
"mehr Sicherheit" fordert, auch dazu sagen, was das kosten soll: Wie
viel Geld dürfen zusätzliche Kontrollen kosten, wer soll es bezahlen,
wie viel Zeit sollen die Passagiere dafür opfern, und wie viel
Datenschutz sollen wir dafür aufgeben?
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.05.2015 - 18:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1217984
Anzahl Zeichen: 1371
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 231 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Flugsicherheit kostet"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Bombardier beruft neuen Vice President für den Bereich "Operative Strategie" ...
Bombardier Inc. / Bombardier beruft neuen Vice President für den Bereich "Operative Strategie" . Verarbeitet und übermittelt durch NASDAQ OMX Corporate Solutions. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. Source: Globenewswire MONTREAL, QUEBEC--(Marketwired - May
WAZ: Ehemaliger Wirtschaftsminister Müller fordert staatliche Hilfe für Atomkonzerne ...
Angesichts milliardenschwerer Kosten für den Atomausstieg und der Krise der Energiekonzerne wird der Ruf nach einer politischen Lösung lauter. Wie die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ, Freitagausgabe) berichtet, warnt der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Werner Mü
Hochkarätig besetzte Jury wählt BMZ-Gründer Sven Bauer zum 'RSM Entrepreneur of the Year' ...
Sven Bauer, Gründer und Inhaber der in Karlstein ansässigen BMZ GmbH, ist als Europas führender Lithium-Ionen-Akku-Systemlieferant mit dem begehrten European Business Award 2015 in der Kategorie "RSM Entrepreneur of the Year" ausgezeichnet worden. Der von RSM, dem weltweit sieb
MAI Carbon Strategieworkshop erarbeitet die Zukunft des Spitzenclusters ...
Zusammen mit ihren Partnern haben die Verantwortlichen des Spitzenclusters MAI Carbon im Rahmen eines Workshops an der zukünftigen Strategie gearbeitet. Die staatliche Förderung für das Projekt von Carbon Composites e.V. läuft zwar 2017 aus, die fruchtbare Arbeit soll aber weitergehen.




