Rheinische Post: Kommentar: Entwurf mit Augenmaß
ID: 1222720
der Befürworter aus allen fünf im Bundestag vertretenen Parteien von
CSU bis zur Linken hat, zeichnet sich zu Recht bereits jetzt eine
breite Zustimmung im Parlament ab. Er ist mit Augenmaß geschrieben
und lässt Ärzten wie Angehörigen einen Spielraum, todkranke Menschen
auch mit hoch dosierten Arzneien zu versorgen, die das Leben
verkürzen können. Die vorgeschlagenen Neuregelungen werden die Hilfe
zum Selbstmord aber keinesfalls gesellschaftsfähig machen. Von dem
Gesetzentwurf geht ein klares Signal aus: Geschäftsmäßige Beihilfe
zum Suizid, ob mit oder ohne finanziellen Gewinn, soll verboten
werden. Für eine Gesellschaft, für die es in Zukunft immer
schwieriger und teurer wird, ihre alten und kranken Menschen würdig
zu versorgen, ist dieses Verbot eine wichtige rote Linie. Ansonsten
bestünde die Gefahr, dass wir auf einen gesellschaftlichen Konsens
zusteuern, in dem die Todespille auf dem Nachttisch als eine Option
gesehen wird, mit Leid und Krankheit umzugehen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.06.2015 - 20:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1222720
Anzahl Zeichen: 1260
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 194 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Entwurf mit Augenmaß"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Militärisches Denkmal Dirk-Ulrich Brüggemann ...
Jetzt hat sich auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ein militärisches Denkmal gesetzt. Rund acht Milliarden Euro werden ihre ersten großen Rüstungsprojekte verschlingen. Vier Milliarden Euro sind kalkuliert für ein neues Raketenabwehrsystem und weitere 3,9 Milliarden Euro werden
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Kampeter wechselt in die Wirtschaft Sauber abgewickelt Carsten Heil ...
Schade. Auch wenn es Steffen Kampeter persönlich zu gönnen ist, dass er im kommenden Jahr an die Spitze der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) wechselt und mehr Geld verdient, ist dieser Wechsel ein Verlust für die Politik. Auch für die Politik in OWL, denn Kampeter ist da
WAZ: Die Angst vor dem Sterben - Kommentar von Petra Koruhn ...
Das Vertrauen, die Welt am Endes des Lebens in Würde und ohne Schmerzen verlassen zu können, ist bei vielen nicht mehr gegeben. Im Gegenteil: Sie haben Sorge, dass sie auf dem OP-Tisch landen, weil das Geld in die Kassen spült. Dass sie an Beatmungsapparate angeschlossen werden - als gute Einn
Schwäbische Zeitung: Auf ins Ungewisse - Kommentar zu Ursula von der Leyens Entscheidung für "MEADS" ...
Augen zu und durch": Das wird jetzt die Devise der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sein. Sie hat sich für den Kauf des neuen, milliardenschweren Flugabwehrsystems Meads festgelegt. Es ist ein großes Wagnis. Niemand kann heute sicher sein, dass die Wunderwaffe, die no




