Neues Bündnis kündigt unter dem Motto "TTIP& CETA STOPPEN! - Für einen gerechten Welthandel!" eine Großdemonstration für den Herbst an
ID: 1223668
Großdemonstration am 10. Oktober in Berlin
Aufruf eines außergewöhnlich breiten zivilgesellschaftlichen
Bündnis Beteiligung des DGB
Ein in seiner Breite einmaliges zivilgesellschaftliches Bündnis
fordert in einem gemeinsamen Aufruf einen Stopp der Verhandlungen zum
umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der
Europäischen Union sowie die Nicht-Ratifizierung von CETA, dem
geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada. Das Bündnis
reicht von der globalisierungskritischen Organisation Attac und der
Bürgerbewegung Campact über den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB),
den Deutschen Kulturrat und den Paritätischen Wohlfahrtsverband bis
zur entwicklungspolitischen Organisation Brot für die Welt und allen
großen Natur- und Umweltverbänden von BUND und NABU bis Greenpeace
und WWF. Insgesamt gehören 16 Organisationen dem Trägerkreis an. Sie
rufen gemeinsam für den 10. Oktober 2015 zu einer Großdemonstration
nach Berlin auf.
Mit dem gemeinsamen Aufruf fordern die beteiligten Verbände und
Organisationen soziale und ökologische Leitplanken für die
Globalisierung. Sie treten für eine Handels- und Investitionspolitik
ein, die auf hohen ökologischen und sozialen Standards beruht und
nachhaltige Entwicklung in allen Ländern fördert. Sie kritisieren,
dass mit TTIP und CETA die falschen Lehren aus der Finanzkrise
gezogen werden. Der Wert des Freihandels werde "über die Werte von
ökologischen und sozialen Regeln gestellt", dies sei die "falsche
Richtung". Weiter heisst es: "Beide Abkommen drohen, Demokratie und
Rechtsstaatlichkeit zu untergraben und auszuhebeln". Zum Abschluss
des G7-Gipfels hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigt, die
Verhandlungen zu TTIP schnell zum Abschluss zu bringen. Die im
Trägerkreis der Demonstration zusammengeschlossenen Verbände kündigen
nun an, die Debatte um die Freihandelsabkommen intensiv in die
Gesellschaft zu tragen.
Interessierte Einzelpersonen und Organisationen können sich ab
sofort auf der Homepage des Bündnisses als Unterstützer/innen
registrieren lassen. Am 10. Oktober 2015 findet eine
Großdemonstration in Berlin statt. Details unter: www.ttip-demo.de
Folgende Verbände und Organisationen sind Teil des Trägerkreises
der Großdemonstration am 10. Oktober 2015 in Berlin: Deutscher
Gewerkschaftsbund (DGB) | Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche
Landwirtschaft (Abl) | Attac Deutschland | Brot für die Welt | Bund
für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) | Campact | Der
Paritätische Gesamtverband | Deutscher Kulturrat | Foodwatch |
Greenpeace | Mehr Demokratie | NaturFreunde Deutschland |
Naturschutzbund Deutschland (NABU) | OXFAM | Umweltinstitut München |
WWF
Der Aufruf zur Demonstration: www.ttip-demo.de/home/aufruf/
Pressekontakt:
TTIP-Demo-Büro
Jörn Alexander (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Tel: 030 810560256
Email: j.alexander@ttip-demo.de
Esther Hanauer (Koordination)
Tel: 030 810560257
Email: hanauer@ttip-demo.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.06.2015 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1223668
Anzahl Zeichen: 3416
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 253 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neues Bündnis kündigt unter dem Motto "TTIP& CETA STOPPEN! - Für einen gerechten Welthandel!" eine Großdemonstration für den Herbst an"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Campact e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zum 20. Geburtstag vergibt der Campact e.V. am 1. November in Berlin zum ersten Mal den "WeAct Bewegt-Was-Preis" für die beste Petition 2024. Sechs Nominierte stehen fest. Für Demokratie und Gerechtigkeit, für Klima- und Umweltschutz oder für ein soziales Miteinander - es gibt zahlrei
BVerfG-Schutz: "Pläne weisen empfindliche Lücke auf" ...
Luise Neumann-Cosel, Kampagnenleiterin bei Campact, kommentiert die heute vorgestellten Pläne zum Schutz des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG): "Alle demokratischen Parteien haben die Pflicht, unseren Rechtsstaat vor Rechtsextremisten zu schützen. Die Ampel-Regierung und die Union haben ih
6 Tipps für das Gespräch mit AfD-Sympathisant*innen ...
Ob in der Mittagspause mit Kolleg*innen oder beim Spieleabend mit Freund*innen: Wenn jemand plötzlich Sympathien zur AfD äußert, fühlt man sich oft überrumpelt. Die Kampagnen-Organisation Campact gibt sechs Tipps, wie die Gesprächsführung mit AfD-Sympathisant*innen gelingen kann: 1. Situati
Weitere Mitteilungen von Campact e.V.
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bundesregierung/NSA-Spähliste ...
Wie weit gingen die Hilfsdienste des BND bei der amerikanischen Spionage in Europa? Das Corpus Delicti in dieser heiklen Angelegenheit ist noch immer unter Verschluss. So soll es nach dem Willen der Bundesregierung auch bleiben. Das wäre aber ein klarer Verstoß gegen den Verfassungsgrundsatz de
Weser-Kurier: Zum EU-Lateinamerika-Gipfel schreibt Mirjam Moll: ...
Auf der Suche nach neuen Handelspartnern wendet sich Europa nach Westen. Vielleicht zu spät. Denn längst buhlen auch andere um die Gunst der Länder, die sie als Absatzmärkte für ihre heimischen Produkte nutzen wollen. Zwar haben die EU-Staaten in ihrer seit 16 Jahren währenden Partnerschaft
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Daniela Weingärtner zu TTIP/Brüssel ...
Wer behauptet, vom Abschluss des Freihandelsabkommens TTIP blieben europäische Standards unberührt, der lügt sich und seinen Wählern in die Tasche. Man kann wie Konservative und Liberale der Meinung sein, die Vorteile bei Wachstum und Arbeitsplätzen überwögen die Nachteile zum Beispiel bei
neues deutschland: Zur fehlenden Debatte im EU-Parlamentüber TTIP ...
So viel Empörung ist im EU-Parlament selten. Erst setzte der sozialdemokratische Parlamentspräsident Martin Schulz eine Abstimmung über TTIP aus. Im Anschluss nutzten Konservative wie Liberale die Chance und verschoben gleich die ganze Debatte. Mittendrin: eine tief gespaltene Fraktion von Soz




