Kölner Stadt-Anzeiger: Florian David Fitz glaubt: Macht ist unangenehm - auch für die Mächtigen selbst
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Macht eine schlechte Sache ist - zugleich ist er aber auch der der
Meinung, dass es unangenehm ist, sie zu haben: "Macht bedeutet doch
erst mal, und ich spreche jetzt nicht von Diktatoren, etwas verändern
zu können", sagte Fitz dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Samstag-Ausgabe): "Aber denen, die an der Macht sind, wird ständig
unterstellt, sie würden sie missbrauchen und sich daran aufgeilen,
sie zu haben. Das ist zu kurz gedacht. Zu einfach. Ich glaube: Kaum
einer hat eine super Zeit mit der Macht, das zeigen schon die
griechischen Tragödien."
Für die Berichterstattung über die Mächtigen würde sich der
40-Jährige, der in seinem aktuellen Film "Die Lügen der Sieger" einen
Journalisten spielt, manchmal ein paar neue Regeln wünschen: "Die
Medien haben ein Problem: Es gibt nicht jeden Tag Relevantes zu
berichten. Ich fänd's toll, wenn es etwa in der Politik einen
medienfreien Tag gäbe, nach dem Motto: Heute gibt's keine News, wir
müssen uns erst eine Meinung bilden. So würden auch keine
Nach-richten entstehen, die gar keine sind."
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Datum: 19.06.2015 - 17:24 Uhr
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