Kölner Stadt-Anzeiger: Zwei Vorstände von Deutsche Oppenheim Family Office müssen gehen/ Banker w

Kölner Stadt-Anzeiger: Zwei Vorstände von Deutsche Oppenheim Family Office müssen gehen/
Banker waren nach Insiderangaben in fragwürdige Geschäfte mit Luxemburger Steuersparfonds eingebunden

ID: 1229176
(ots) - Köln. Die Deutsche Bank wird von früheren Geschäften
ihrer Tochter Sal. Oppenheim eingeholt. Zwei Vorstände der
Konzerntochter Deutsche Oppenheim Family Office müssen gehen. Während
Markus Küppers sein Amt selbst niederlegte, wurde Andreas Pichler mit
sofortiger Wirkung vom Aufsichtsrat abberufen. Dies bestätigte ihr
Arbeitgeber am Dienstag.

Die beiden Banker arbeiteten früher für die Oppenheim
Vermögenstreuhand (OVT), über die Sal. Oppenheim damals schwerreiche
Familienverbünde betreute. Diese Firma ging nach der Übernahme des
Geldhauses durch die Deutsche Bank in der Deutsche Oppenheim Family
Office auf. Hier wurden Küppers und Pichler 2013 zum Vorstand
berufen. Die Manager waren jedoch nach Angaben von Insidern an
Geschäften mit Spezialfonds in Luxemburg beteiligt. Wegen dieser
Fonds hatte die Staatsanwaltschaft Köln vor zwei Wochen Wohnungen und
Büros durchsuchen lassen. Sie ermittelt wegen des Verdachts auf
Steuerhinterziehung gegen Bankkunden und wegen Beihilfe dazu gegen 14
frühere oder aktuelle Beschäftigte von Sal. Oppenheim.

Die Deutsche Oppenheim hatte nach internen Prüfungen selbst
fragwürdige Vorgänge an die Staatsanwaltschaft gemeldet. Bei den
Fonds handelt es sich um Vehikel, mit denen eine Steuerpflicht für
Anlagegewinne legal über Jahre hinweg verschoben werden konnte.
Voraussetzung war, dass die Anleger keinen Einfluss auf die
Anlage-Entscheidungen des Fonds nahmen. In einigen Fällen hielten sie
sich aber wohl nicht daran, wodurch Steuerpflicht bestanden hätte.
Der Sachverhalt ist unter Juristen umstritten, hat aber nun den
Abgang der Vorstände ausgelöst.



Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Börsen-Zeitung: Freie Fahrt für Prozykliker,
Kommentar zum Aktienmarkt von Dietegen Müller Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Verkehr
Neues Bahn-Sparticket in Mitteldeutschland
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.06.2015 - 22:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1229176
Anzahl Zeichen: 1915

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Köln



Kategorie:

Wirtschaft (allg.)



Diese Pressemitteilung wurde bisher 402 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kölner Stadt-Anzeiger: Zwei Vorstände von Deutsche Oppenheim Family Office müssen gehen/
Banker waren nach Insiderangaben in fragwürdige Geschäfte mit Luxemburger Steuersparfonds eingebunden
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Kölner Stadt-Anzeiger (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Ex-Obmann Krischer: Ausländermaut ein Paradebeispiel für schlechte Politik -"Für angeklagten Scheuer gilt die Unschuldsvermutung bis zum Schluss" ...
Der frühere Obmann der Grünen im Untersuchungs-Ausschuss zur Pkw-Maut, Oliver Krischer, hat das Projekt als "Paradebeispiel für schlechte Politik" bezeichnet. Für den nun wegen Falschaussage im Ausschuss angeklagten Ex- Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gelte "die Unsch

Reiche fordert Stopp von Frühverrentungsprogrammen -"Wir müssen das Arbeitsvolumen steigern" ...
Berlin. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schaltet sich in die Reformdebatte um die Rente und den Arbeitsmarkt ein. Mit Blick auf das bis Sommer geplante große Gesetzespaket forderte Reiche im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) unter anderem eine

Reiche fordert Stopp von Frühverrentungsprogrammen -"Wir müssen das Arbeitsvolumen steigern" ...
Berlin. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schaltet sich in die Reformdebatte um die Rente und den Arbeitsmarkt ein. Mit Blick auf das bis Sommer geplante große Gesetzespaket forderte Reiche im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) unter anderem eine


Weitere Mitteilungen von Kölner Stadt-Anzeiger


Allgemeine Zeitung Mainz: zur Rente mit 63 / Zur Unzeit ...
Wie viele Beschäftigte wären eigentlich mit 63 in den Ruhestand getreten, hätte es das neue Gesetz zur abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren nicht gegeben? Das wäre eine interessante Vergleichszahl - die womöglich näher an den aktuellen Daten zur Rente mit 63 liegen würde als viele

Börsen-Zeitung: Freie Fahrt für Prozykliker, Kommentar zum Aktienmarkt von Dietegen Müller ...
Im Jahr 1703 fragte der Baseler Mathematiker Jakob Bernoulli den deutschen Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz, warum die Wahrscheinlichkeit kalkulierbar ist, mit der sich mit zwei Würfeln eine Sieben statt einer Acht würfeln lasse, aber nicht prognostizierbar sei, inwieweit ein Zwanzigjähr

Weser-Kurier:Über den Offshore-Terminal-Bremerhaven schreibt Kristina Läsker: ...
Bremen ist ein hoch verschuldetes Land. Sollte es deshalb weniger als bisher in die Wirtschaft investieren? Sicherlich nicht. Im Gegenteil. Bremen braucht größere Investitionen etwa in Häfen und Verkehr, um die Verarmung zu stoppen. Damit sich Betriebe ansiedeln und Wohlstand entsteht. Bei kl

WAZ: Mut zur Fusion - Kommentar von Michael Kohlstadt zum NRW-Nahverkehr ...
Viele Bürger halten es für Kleinstaaterei: In 20 verschiedene Herrschaftgebiete ist das Bus-, Stadt- und Straßenbahnwesen in unserer Region zersplittert. So viele Betriebe zählt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr als vollwertige Mitglieder. Bekenntnisse, das Gefüge des Nahverkehrsreichs mit sei


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z