Reformkommission "Bau von Großprojekten": Mehr Termintreue und Kostensicherheit durch meh

Reformkommission "Bau von Großprojekten": Mehr Termintreue und Kostensicherheit durch mehr Bauherrenkompetenz, vorausschauendes Risikomanagement und bessere Konfliktlösungsmechanismen

ID: 1231437
(ots) - Eine "neue Kultur des Vertrauens und der
partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen öffentlichen
Auftraggebern und privaten Auftragnehmern" hat der Präsident des
Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie Prof. Thomas Bauer heute
anlässlich der Vorstellung des Abschlussberichts der Reformkommission
"Bau von Großprojekten" in Berlin angemahnt. Mehr Kostensicherheit
und Termintreue bei der Umsetzung von Großprojekten sei möglich, wenn
die "Kultur des Gegeneinanders" zwischen Auftraggebern und
Auftragnehmern aus der Zeit der Baukrise ein für alle Mal überwunden
werde.

Mit ihren Handlungsempfehlungen habe die Kommission praktikable
Wege aufgezeigt, wie künftig Großprojekte termintreuer und
kostensicherer umgesetzt werden könnten. Als besonders wichtig hebt
Bauer die Stärkung der Bauherrenkompetenz auf Auftraggeberseite, die
verbindliche Einführung eines systematischen Risikomanagements sowie
die Einführung interner und externer Konfliktlösungsmechanismen, wie
z. B. der Adjudikation auf Verlangen einer Seite, hervor. Darüber
hinaus empfiehlt Bauer aber auch den Rückgriff auf die
zusammengefasste Vergabe immer dann, wenn die
Projektmanagementkompetenz auf Auftraggeberseite begrenzt sei, die
Erprobung von Modellen der Partnerschaftlichen Projektzusammenarbeit,
u. a. um künftig Planen und Bauen besser aufeinander abzustimmen,
aber auch weitere konsequente Schritte auf dem Weg zur
Digitalisierung der Bauwirtschaft durch
Building-Information-Modeling, um die einzelnen Phasen des
Wertschöpfungsprozesses besser miteinander zu verzahnen.

Mit der Vorlage dieser Empfehlungen sei jedoch erst "die halbe
Strecke" zurückgelegt, erklärte Bauer. Es komme jetzt darauf an,
diese Empfehlungen in Taten umzusetzen. Dazu müssten - neben dem
federführenden Bundesverkehrsministerium - weitere Ministerien,


darunter das Bundesfinanzministerium, das
Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesministerium für Umwelt und
Bau sowie das Justizministerium "ins Boot" geholt werden. Die
Bauindustrie sei bereit, diesen Umsetzungsprozess mit Rat und Tat zu
begleiten.

Auch im Internet abrufbar: www.bauindustrie.de



Pressekontakt:
Ansprechpartner: Dr. Heiko Stiepelmann
Funktion: Leiter Kommunikation / Pressesprecher
Tel: 030 - 21286 140, Fax: 030 - 21286 189
E-Mail: Heiko.Stiepelmann@bauindustrie.de

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Datum: 29.06.2015 - 12:40 Uhr
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Bau & Immobilien



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