Flüchtlingshilfe, Klimaschutz, Fachkräftemangel - GIZ-Leistungen immer stärker gefragt
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Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH sind gefragt wie nie. "Wir
haben 2014 die Zwei-Milliarden-Euro-Marke beim Geschäftsvolumen mit
2,03 Milliarden Euro übersprungen. Damit liegen wir um 100 Millionen
Euro höher als 2013. Wir bieten das an, was für die internationale
Zusammenarbeit unserer Auftraggeber aktuell von zentraler Bedeutung
ist", sagte GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner. Die GIZ ist heute
in mehr als 130 Ländern präsent und damit eines der global aktivsten
Unternehmen Deutschlands.
"Lösungen, die wirken" - die brauchen wir gerade in einer Zeit wie
heute, in der kein Land die globalen Herausforderungen allein
bewältigen kann. Als professioneller Dienstleister der
internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung überzeugt
die GIZ nicht nur die Bundesregierung, sondern zunehmend auch andere
europäische und internationale Geber", so BMZ-Staatssekretär Dr.
Friedrich Kitschelt, Aufsichtsratsvorsitzender der GIZ.
Von der Arbeit der GIZ profitieren zahlreiche Menschen, die vor
Kriegen und Katastrophen fliehen, sie spart Millionen Tonnen
klimaschädliches CO2 ein und erhält die Natur. So wurde in den
letzten zehn Jahren mit Unterstützung der GIZ weltweit eine
Waldfläche geschützt, die 150mal so groß ist wie die Waldfläche
Deutschlands. Allein in Indien wurde seit 2005 so viel CO2 eingespart
wie der gesamte Verkehr in Deutschland pro Jahr ausstößt. Und mehr
als sechs Millionen Flüchtlinge wurden in den letzten zehn Jahren von
der GIZ versorgt.
In 2014 konnte die GIZ insbesondere die Arbeit für ihren
Hauptauftraggeber, das Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) deutlich ausbauen und
verzeichnete einen Zuwachs um 151 Millionen Euro auf insgesamt rund
1,6 Milliarden Euro. Darin enthalten sind 181 Millionen Euro von
Dritten wie der Europäischen Kommission, ausländischen Regierungen
oder Stiftungen, die als Kofinanziers zusätzliche Mittel zur
Erweiterung der Maßnahme bereitstellen.
Die GIZ ist Dienstleisterin für die gesamte Bundesregierung: Bei
Aufträgen anderer Bundesministerien - vom Bundesumweltministerium
über das Auswärtige Amt bis hin zum Bundeswirtschaftsministerium -
liegt das Volumen in 2014 bei 239 Millionen Euro.
Die Gesamtleistung von GIZ International Services, mit der die
internationale Zusammenarbeit der Bundesregierung für nachhaltige
Entwicklung ohne deutsche Steuermittel unterstützt wird, betrug im
Jahr 2014 rund 152 Millionen Euro.
Dazu Gönner: "2014 war ein erfolgreiches Jahr für die GIZ. Auch in
2015 erwarten wir, unsere Unterstützung für die Bundesregierung auf
diesem hohen Niveau einbringen zu können."
Für die GIZ arbeiteten zum Jahresende 2014 insgesamt 16.410
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31.12.2013: 16.510). Wie im Vorjahr
gehörten rund 70 Prozent der Beschäftigten - insgesamt 11.260
Personen - zum einheimischen Personal in den Einsatzländern. Zudem
sind für die GIZ knapp 1000 integrierte und rückkehrende Fachkräfte
sowie 785 Entwicklungshelfer tätig.
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die
Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige
Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt
dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven
entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.
Pressekontakt:
René Hingst
T: +49 6196 79-2075
F: +49 6196 79-802075
E: rene.hingst@giz.de
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Datum: 30.06.2015 - 12:00 Uhr
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