52 Jahre Contergan - Countdown des Unrechts / Mahnwache vor Grünenthal
ID: 124017
52 Jahre Contergan - Countdown des Unrechts / Mahnwache vor GrünenthalPresseerklärung
52 Jahre Contergan bedeuten:
Rücksichtslose Verbreitung und gewinnsüchtiger Weiterverkauf des ungeprüften Medikaments Contergan durch den verstorbenen Grünenthal-Patriarchen Hermann Wirtz.
52 Jahre Contergan bedeuten:
Weltweit 10.000 Schadensfälle, deutschlandweit 7000 Schadensfälle und 4000 Verstorbene.
52 Jahre Contergan bedeuten:
In Deutschland Ursprungsschäden von 5 Milliarden Euro, Folgeschäden von 3 Milliarden Euro.
52 Jahre Contergan bedeuten:
Systematische Entrechtung und Enteignung der deutschen Conterganopfer hinsichtlich ihrer Schadensersatzansprüche durch die Herren Dr. Hermann Wirtz, Michael Wirtz, Dr. Franz Wirtz und Dr. Andreas Wirtz.
52 Jahre Contergan bedeuten:
Wohlstand der Herren Dr. Hermann Wirtz, Michael Wirtz, Dr. Franz Wirtz und Dr. Andreas Wirtz auf Kosten der Conterganopfer und der Allgemeinheit.
52 Jahre Contergan bedeuten:
Jahrzehntelange Lügen und Manipulation der Medien bezüglich der Conterganhistorie durch die Herren Dr. Hermann Wirtz, Michael Wirtz, Dr. Franz Wirtz und Dr. Andreas Wirtz.
52 Jahre Contergan bedeuten:
Jahrzehntelange Verfolgung derjenigen, die sich für die Rechte der Conterganopfer eingesetzt haben, durch die Herren Dr. Hermann Wirtz, Michael Wirtz, Dr. Franz Wirtz, und Dr. Andreas Wirtz.
52 Jahre Contergan bedeuten:
Jahrzehntelange Inschutznahme der Herren Dr. Hermann Wirtz, Michael Wirtz, Dr. Franz Wirtz und Dr. Andreas Wirtz durch die jeweilige Bundesregierung zur Verhinderung einer von der Familie Wirtz zu zahlenden Entschädigung, die den Gesamtschaden ausgleicht.
Countdown des Unrechts
Ab heute zählen wir die Jahre dieses Unrechts.
Ab heute kommen wir jedes Jahr wieder, solange dieses Unrecht anhält.
Ab heute werden wir zu jeder Gelegenheit, bei jeder Kampagne, bei jeder noch so kleinen Aktion die Verantwortlichen für dieses Unrecht öffentlich mit ihrem Namen benennen.
Ab heute werden wir jedes Jahr nicht nur symbolisch unsere Toten zu Grabe tragen, sondern auch die Produkte des Wirtz-Konsortiums.
Denn wir wissen, dass die rechtschaffenen Bürger dieses Landes diese Produkte nicht mehr kaufen werden.
Denn es sind Produkte, an denen das Blut unserer Toten klebt, an denen in endlosen Nächten die Tränen unserer Mütter und Väter vergossen wurden, an denen die Angst und Verzweiflung derer von uns geheftet ist, die den Freitod wählten oder die durch den endgültigen Verlust ihres Lebensmutes in Apathie und Einsamkeit verharren.
Aufforderung
Wir fordern die Herren Dr. Hermann Wirtz, Michael Wirtz, Dr. Franz Wirtz und Dr. Andreas Wirtz auf:
Bezahlen Sie Ihre Schuld!
Ersetzen Sie den Gesamtschaden von 8 Milliarden Euro!
Jeder normale Schuldner, der seine Schuld nicht begleichen kann, muss einen Kredit aufnehmen.
Das Wirtz-Konsortium muss nicht untergehen.
Geben Sie sämtliche Vertriebswege von thalidomidhaltigen Präparaten bekannt, damit sich die Opfer in anderen Ländern als Thalidomidopfer anerkennen lassen können.
Wir fordern die amerikanische Firma Johnson Johnson dazu auf:
Zahlen Sie den Kaufpreis aus dem geplanten Verkauf der Firma Grünenthal GmbH als 1. Rate der Schadensersatzschuld der Familie Wirtz direkt an die Conterganopfer.
Die Stadt Stolberg bei Aachen fordern wir auf:
Errichten Sie zur Erinnerung an die lebenden Opfer und die vielen Toten durch Contergan eine Gedenktafel.
Die neugewählte Bundesregierung fordern wir auf:
Unterlassen Sie die bisherige Kumpanei mit der Familie Wirtz. Wir wissen, dass sich Herr Dr. Helmut Kohl bei seiner Spendensammlung von Herrn Michael Wirtz 250.000 DM spenden ließ und Frau Dr. Angela Merkel über Herrn Michael Wirtz den Karlspreis erhielt.
Lassen Sie die Steuern zahlende Allgemeinheit nicht mehr in Form von Renten und Sozialleistungen für den angerichteten Schaden der Familie Wirtz aufkommen. Die dafür aufgebrachten Mittel der öffentlichen Hand sollten behinderten Menschen ohne Schadensverursacher zugute kommen.
Enteignen Sie für das Allgemeinwohl per Gesetz die Familie Wirtz zu Gunsten der Conterganopfer. Wenn es 1972 durch das Conterganstiftungsgesetz möglich war, die Conterganopfer - angeblich zum Allgemeinwohl - hinsichtlich ihrer Schadensersatzansprüche zu enteignen, wird der gesetzlichen Errichtung einer neuen Conterganstiftung aus dem Wirtz-Konsortium wohl nichts entgegenstehen.
Jeder, der dann beispielsweise Dalli-Waschmittel kaufen würde, wüsste, dass er etwas Gutes tut, und die Arbeitsplätze des Wirtz-Konsortiums blieben erhalten.
Geben Sie der Familie Wirtz einen zinsgünstigen Kredit und eine Bürgschaft, falls die Familie Wirtz von sich aus den Gesamtschaden von 8 Milliarden Euro ersetzen möchte und dazu nicht in der Lage ist.
Auch in diesem Falle könnten die Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Nehmen Sie in Ihrem Koalitionsvertrag auf, dass Sie es als Ihre Aufgabe ansehen, die restlose Aufklärung und Aufarbeitung des Conterganskandals sowie den Ersatz des Gesamtschadens mit uns umzusetzen.
Schaffen Sie verbesserte Lebensbedingungen für alle behinderten Menschen in unserem Land. Die Not der Conterganopfer rührt nicht zuletzt daher, dass sie wegen ihrer Schadensersatzenteignung auf die entwürdigenden Bedingungen des sozialen Netzes angewiesen sind.
Der private und alleinige Ersatz des Gesamtschadens der Conterganopfer von 8 Milliarden Euro durch die Familie Wirtz sollte mit einer deutlichen Verbesserung der Lebensumstände behinderter Menschen durch die Politik einhergehen.
Kontakt:
BCG BRD Dachverband
Andreas Meyer
bcg-brd-dachverband@gmx.de
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Datum: 03.10.2009 - 00:07 Uhr
Sprache: Deutsch
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