Steinbach: Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte sind eine Schande
ID: 1240548
In den vergangenen Monaten wurden wiederholt
Flüchtlingsunterkünfte in Brand gesetzt. Dazu erklärt die Vorsitzende
der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach:
"Gewalt und Hass gegen Flüchtlinge und Asylbewerber sind
unmenschlich und mit unseren demokratisch-freiheitlichen Grundwerten
unvereinbar. Die Brandanschläge auf Asylunterkünfte und das
kriminelle Vorgehen gegen Helfer und Unterstützer der bei uns
Zuflucht suchenden Menschen sind eine Schande.
Wir verurteilen die Anschläge auf das Schärfste. Es muss alles
daran gesetzt werden, die Täter zu fassen und zur Verantwortung zu
ziehen. Die aggressiven und ausländerfeindlichen Attacken werden
nichts daran ändern, dass Schutzsuchende in Deutschland Unterkunft
erhalten. Ihre Sicherheit wird gewährleistet.
Die menschenverachtenden Attacken gegen Flüchtlinge und
Einrichtungen, in denen sie Schutz und Ruhe finden sollen, reißen
seit Wochen nicht ab. Die Täter dürfen und werden ihre
menschenfeindlichen Ziele nicht erreichen. Jeder Flüchtling, ob er in
Deutschland bleiben kann oder unser Land wieder verlassen muss, ist
mitmenschlich zu behandeln. Die Gewaltaktionen erzeugen bei ihnen
jedoch Ängste und verstärken Traumata.
Die zum Teil bestehende Sorge der Menschen in Deutschland, die
Last des Flüchtlingszustroms nicht tragen zu können, muss ebenfalls
ernst genommen werden. Die Debatten darüber dürfen aber nicht
aggressiv auf dem Rücken der hier Schutzsuchenden und damit
Schutzbeholfenen ausgetragen werden. Die Innenminister der
Mitgliedstaaten der Europäischen Union beraten heute erneut über eine
faire Verteilung von 60.000 Flüchtlingen innerhalb der EU. Es wäre
ein Armutszeichen für Europa, wenn das nicht gelänge."
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.07.2015 - 15:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1240548
Anzahl Zeichen: 2268
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Menschenrechte
Diese Pressemitteilung wurde bisher 372 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Steinbach: Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte sind eine Schande"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundesbeteiligung an der kommunalen Altschuldenlösung ist wichtiger Baustein Der Deutsche Bundestag berät heute in erster Lesung das Gesetz zur Entlastung von Ländern und Kommunen, mit dem der Bund sich an der Lösung der kommunalen Altschuldenproblematik beteiligt. Dazu erklärt der Vorsitzend
Mack: Bund erleichtert kommunale Investitionsmöglichkeiten ...
Starkes Signal an struktur- und finanzschwache Kommunen Der Deutsche Bundestag verabschiedet am heutigen Donnerstag das Infrastruktur-Zukunftsgesetz und ändert damit auch die Förderbedingungen der Kommunen. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundest
Weisgerber/König: Gefahren aus dem Netz gehören in kein Kinderzimmer ...
Breiter Ansatz der unabhängigen Expertenkommission wird begrüßt Heute hat die unabhängige Regierungskommission die Empfehlungen für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt veröffentlicht. Dazu erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfra
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
ROG begrüßt Freilassung syrischer Aktivisten Hussein Ghareer und Hani Al-Zitani ...
Reporter ohne Grenzen (ROG) begrüßt, dass die syrische Regierung die beiden Medienaktivisten Hussein Ghareer und Hani Al-Zitani vom syrischen Zentrum für Medien- und Meinungsfreiheit (SCM) freigelassen hat. Gleichzeitig fordert die Organisation, dass auch der nach wie vor inhaftierte Leiter de
Steinbach: China muss Tod des tibetischen Bürgerrechtlers Tenzin Deleg Rinpoche aufklären ...
Medizinische Hilfe darf Inhaftierten nicht verwehrt werden Der tibetische Menschenrechtsverteidiger Tenzin Deleg Rinpoche ist nach 13 Jahren Haft in einem chinesischen Gefängnis gestorben, wie am Mittwoch bekannt wurde. Dazu erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanit
ROG: Steinmeier sollte in Kuba für Freilassung inhaftierter Journalisten und Blogger eintreten ...
ROG: Steinmeier sollte in Kuba für Freilassung inhaftierter Journalisten und Blogger eintreten Reporter ohne Grenzen (ROG) ruft Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier auf, bei seinen Gesprächen in Kuba auf tiefgreifende Verbesserungen der Pressefreiheit zu dringen. Insbesondere sollte
ROG und Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordern Verschiebung der Wahlen in Burundi ...
ROG und Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordern Verschiebung der Wahlen in Burundi Reporter ohne Grenzen (ROG) und ein Bündnis internationaler Nichtregierungsorganisationen fordern die Regierung in Burundi dazu auf, die für kommenden Dienstag (21. Juli) geplanten Präsidentschaf




