neues deutschland: Amnesty-Asylexpertin: Europa muss sich wachsender Zahl von Flüchtlingen stellen
ID: 1241627
Menschenrechtsorganisation Amnesty International, Wiebke Judith, das
Ergebnis des jüngsten EU-Innenministertreffens. Die Staaten-Vertreter
einigten sich am Montag nicht auf die von der EU-Kommission
vorgeschlagene Aufnahme von 60.000 Flüchtlingen, sondern insgesamt
auf nur knapp 56.000. Dabei sei Hilfe für die EU-Mitgliedsstaaten wie
auch für Krisenregionen dringend geboten. "Angesicht der Situation,
insbesondere in Syrien, werden weiter viele Menschen versuchen, in
der EU Schutz zu finden. Europa muss sich dieser Realität stellen",
schreibt Judith in einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende
Tageszeitung "neues deutschland" (Donnerstagausgabe).
Judith kritisiert darüber hinaus das Vorgehen mehrerer Regierungen
in EU-Ländern, wie den Bau eines Grenzzauns in Ungarn. Angesichts
dieser "politischen Kaltherzigkeit" sei das wachsende Engagement in
der europäischen Bevölkerung für Flüchtlinge ein Hoffnungsschimmer.
Denn in der europäischen Flüchtlingspolitik sei die Zeit reif für
große Taten: "eine wirksame Unterstützung von Griechenland und
Italien, ein Umdenken in der Verteilungspolitik insgesamt, ein
großangelegtes Neuansiedlungsprogramm und eine Abkehr vom Populismus
auf Kosten von Flüchtlingen".
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.07.2015 - 15:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1241627
Anzahl Zeichen: 1546
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 171 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Amnesty-Asylexpertin: Europa muss sich wachsender Zahl von Flüchtlingen stellen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
PEAG Personaldebatte zum Frühstück: Flüchtlinge in Deutschland - Rettung für den deutschen Arbeitsmarkt? ...
Dabei wäre eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt für die Flüchtlinge oftmals eine erste Perspektive zu mehr Eigenständigkeit. Auch der deutsche Arbeitsmarkt könnte von einer erfolgreichen Integration profitieren. Im Rahmen der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutierten die Generalsekret
Der Tagesspiegel: Grüne-Jugend-Chefin Kalmer kritisiert Kretschmann in der Flüchtlingspolitik ...
Die Vorsitzende der Grünen Jugend, Theresa Kalmer, kritisiert die Bereitschaft des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), über die Einstufung weiterer Länder zu sicheren Herkunftsstaaten mit der Bundesregierung zu verhandeln: "Es ist mit grüner Polit
AMU-Round Table in Kiew zum Thema Rechtsstaatlichkeit ...
Im Namen der Agentur zur Modernisierung der Ukraine (AMU) erörterte der britische Rechtsexperte Lord Macdonald in Kiew das Thema Rechtsstaatlichkeit mit einer Reihe von ausgewählten Fachleuten. Er postulierte eine funktionierende Rechtsstaatlichkeit als grundlegende Voraussetzung für ausländisch
Thüringische Landeszeitung: Kein Ruhmesblatt - Gabriel handelt im Iran wenig besonnen / Kommentar von Florian Girwert zur Iran-Reise von Wirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel ...
So schnell kann es gehen. Das Atom-Abkommen mit dem Iran ist noch nicht einmal unterzeichnet, da legt der deutsche Wirtschaftsminister bereits los, und will erste Regierungsaufträge für deutsche Unternehmen in die Wege leiten. Eigentlich ganz natürlich, das gehört nämlich zu seinen Aufgaben.




