Weser-Kurier:Über die Fusion der Panzerhersteller schreibt Moritz Döbler:
ID: 1244387
es streng reglementiert werden. Das ist in Deutschland der Fall. Die
hiesige Rüstungsexportkontrolle wird auch für den neuen
deutsch-französischen Konzern gelten, der aus der Fusion der
Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann aus Deutschland und Nexter aus
Frankreich entstehen soll. Politisch und rechtlich verändert sich
also auf den ersten Blick nichts. Aber wirtschaftlich schon, und das
wird auch für die Politik Folgen haben. Denn Auftraggeber und Kunden
sind in der Rüstungsbranche ausschließlich Regierungen, wie auch
immer sie an die Macht gekommen sind. Je größer ein Unternehmen,
desto stärker kann es die Preise diktieren, die es von seinen Kunden
nimmt und die es seinen Zulieferern zahlt. Der ökonomische Gewinn für
das Gemeinwesen kann darin bestehen, dass der neue europäische
Panzerprimus erfolgreicher auf dem globalen Markt agiert und so
Arbeitsplätze in Deutschland und Frankreich entstehen. Die Politik
setzt also bei ihrer Unterstützung der Fusion auf den Export von
Panzern, getrieben von einem vagen industriepolitischen Motiv, das
aufgehen kann, aber nicht muss.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.07.2015 - 21:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1244387
Anzahl Zeichen: 1430
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bremen
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 351 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier:Über die Fusion der Panzerhersteller schreibt Moritz Döbler:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Weser-Kurier (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz hat das deutsche Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz begrüßt: "Die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum können erheblich sein. Daran besteht kein Zweifel", sagte der Chefökonom d
Banaszak: Grüne wollen Borkum-Abkommen verhindern ...
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass
Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si
Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Online-Banking ...
Wenn etwas teurer wird, ist das ein Ärgernis. Keine Frage. Das gilt auch für Dienstleistungen der Banken und Sparkassen. So sind etwa viele Bürger sauer, weil sie für Überweisungen, die sie online über das Internet tätigen, immer häufiger zur Kasse gebeten werden. Dabei fallen doch gerad
/K O R R E K T U R -- China Dandong Yalu River Estuary Wetland Gushan Protection Station/ ...
Am 22. Juni zollte der Senator der Vereinigten Staaten und ehemalige Mehrheitsführer, Harry Reid (D-NV), Hr. Wenliang Wang, dem Chairman der China Rilin Industrial Group, für seine Naturschutzbemühungen bei der Wiederherstellung des chinesischen Dandong Yalu River Estuary Wetland seine Anerkenn
Börsen-Zeitung: Harter Brocken, Kommentar zu HeidelbergCement von Daniel Schauber ...
Größe, das hat HeidelbergCement-Chef Bernd Scheifele seit der Megafusion von Holcim und Lafarge immer wieder doziert, ist im Zementgeschäft gar nicht so wichtig. Da ist was dran. Zementhersteller verdienen ihr Geld damit, dass sie Kalkstein aus der Erde sprengen, zermahlen und den grauen Staub,
BAYERNS BEST 50 vom Bayerischen Wirtschaftsministerium prämiert ...
Auch in diesem Jahr wurden wieder 50 mittelständische Unternehmen aus ganz Bayern im Rahmen des Wettbewerbs BAYERNS BEST 50 prämiert. Zentrale Auswahlkriterien waren dabei wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsfähigkeit der einzelnen Unternehmen. Die Preisträger wurden heute vom Bayerischen




