Brähmig: Vertreibung der Deutschen im Bewusstsein halten
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unterzeichnet
Am 2. August 1945 unterzeichneten die USA, Großbritannien und die
Sowjetunion das Potsdamer Abkommen, das die Vertreibung von über
zwölf Millionen Menschen aus den früheren deutschen Ostgebieten zur
Folge hatte. Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der
Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Klaus Brähmig:
"Mit der Unterzeichnung des Potsdamer gaben die Westmächte der
Forderung Stalins nach, die deutschen Gebiete östlich der Oder und
der Görlitzer Neiße unter polnische bzw. sowjetische Verwaltung zu
stellen. In der Folge wurden über zwölf Millionen Menschen aus diesen
Gebieten vertrieben. Der Verlust ihrer Heimat prägt das Leben vieler
dieser Menschen bis zum heutigen Tage.
Heute verbinden uns freundschaftliche Beziehungen mit unseren
östlichen Nachbarn und EU-Partnern - allen voran Polen. Die Pflege
und der Ausbau dieser Beziehungen sind uns ein Anliegen. Gleichzeitig
möchten wir die Geschichte des ehemaligen deutschen Ostens sowie der
Flucht und Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung als Folge des
Zweiten Weltkriegs im Bewusstsein verankern. Dass die Beziehungen zu
unseren östlichen Nachbarn so gut sind wie nie zuvor, liegt auch
daran, dass wir unser Kulturerbe nicht vergessen haben, sondern es
nutzen, um darüber gemeinsam neue Brücken bauen.
Zur Aufarbeitung dieses Kapitels der deutschen Geschichte ist es
grundlegend, dass die 'Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung', die
in Berlin entsteht, in ihrer Dauerausstellung den Schwerpunkt auf die
Flucht und Vertreibung der Deutschen legen wird. So hat es der
Stiftungsrat im Jahre 2012 auch beschlossen."
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Datum: 30.07.2015 - 15:14 Uhr
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