Rheinische Post: Kommentar /
Turnhallen und Zelte - das geht auf Dauer nicht
= Von Detlev Hüwel
ID: 1244938
einem Jahr herrschte helle Empörung, als die Stadt Duisburg sich
anschickte, ein Zeltlager für Flüchtlinge zu errichten. Angesichts
der breiten Kritik wurden die Zelte schließlich wieder eingepackt.
Jetzt, zwölf Monate später, setzt das Land angesichts der
anschwellenden Flüchtlingsströme auf Riesenzelte und muss dabei nicht
mit Protesten rechnen. Tatsächlich können solche Mammut-Einrichtungen
dazu beitragen, die Kommunen zu entlasten. In ihrer Not haben sie -
wie bereits Anfang der 90er Jahre - Turnhallen zu
Flüchtlingsunterkünften umgewandelt. Doch diese Hallen werden nach
den Schulferien wieder benötigt. Bis dahin sind es nur zwei Wochen.
Schon jetzt ist abzusehen, dass etliche Städte es nicht schaffen
werden, die Turnhallen bis dahin "freizuziehen", wie es im
Amtsdeutsch heißt. Flüchtlinge in Zelten und Turnhallen - eine Weile
mag das noch gut gehen, doch auf die Dauer ist das keine Lösung. Denn
irgendwann könnte die große Akzeptanz in der Bevölkerung allmählich
schwinden. Grundvoraussetzung für eine menschliche Flüchtlingspolitik
ist die zügige Bearbeitung der Asylanträge. Die dauert derzeit noch
viel zu lange.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.07.2015 - 20:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1244938
Anzahl Zeichen: 1436
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 294 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Turnhallen und Zelte - das geht auf Dauer nicht
= Von Detlev Hüwel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Schwäbische Zeitung: "Wahlrecht allein nicht das Problem" - Kommentar zu Frauen im Landtag ...
Wenn Frauen die Hälfte der Bevölkerung stellen, aber nur 20 Prozent der Abgeordneten, dann passt etwas nicht. Zufall? Sicher nicht. Mangelndes Interesse? Wirkt als Argument befremdlich, weil es in der Regel von Männern angeführt wird. Der Landesfrauenrat sieht das Problem beim Ein-Stimmen-W
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Trinkwasserverbrauch in OWL unter Landesdurchschnitt Sparsamkeit als Signal Matthias Bungeroth ...
Trinkwasser ist ein kostbares Gut. Das wissen viele Menschen auf anderen Kontinenten, die tagtäglich darum kämpfen müssen, dieses lebensnotwendige Element stets in ausreichender Menge und vor allem in einwandfreier Qualität zur Verfügung zu haben. In Ostwestfalen-Lippe gibt es in diesem Ber
Mittelbayerische Zeitung: Nix Hosianna! / Kommentar zum Münchner Oktoberfest ...
Der Engel Aloisius, der eigentlich der bayerischen Staatsregierung die göttlichen Eingebungen überbringt, muss dringend seinen Einsatzort ändern: Münchner Rathaus statt Landtag. Denn unterm Glockenspiel am Marienplatz sind Ratschläge von oben offensichtlich noch wichtiger als hoch über der
Lausitzer Rundschau: Auf dem platten Land Bund plant Millionen-Investition in kleine Bahnhöfe ...
Nicht auf den Prestigestrecken, sondern in der Provinz und auf dem platten Land erleben die Kunden täglich die wirklichen Probleme des Bahnfahrens. Keine oder nur schlechte Anbindungen, verspätete und überfüllte Züge, marode und nicht barrierefreie Bahnhöfe. Wer - vor allem im Alter - mobi




