Saubere Luft beim Schweißen großer Bauteile

Saubere Luft beim Schweißen großer Bauteile

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TEKA stellt neue Absauganlage für Großteileschweißereien vor




(PresseBox) - Wie lassen sich Schweißer beim Bearbeiten großer Bauteile an häufig wechselnden Arbeitsplätzen vor gesundheitsgefährdenden Partikeln aus der Luft schützen? Abhilfe schaffen Absaug- und Filteranlagen, die die schadstoffhaltige Luft punktgenau erfassen und filtern. Allerdings erweisen sich herkömmliche mobile Anlagen häufig als zu unhandlich und zu wenig leistungsstark. Anders die neue flexibel verstellbare "varioCube".
Mit dem Gerät aus der "FILTERCUBE"-Serie präsentiert TEKA eine Absaug- und Filteranlage, die eigens für den Einsatz in Großteileschweißereien wie dem Stahlbau oder auf Schiffswerften konstruiert wurde. Sie verbindet kompakte Abmessungen und eine robuste Bauart mit einem Höchstmaß an Flexibilität und Bedienerfreundlichkeit.
Das Gehäuse (ca. 0,80 m breit x 1,2 m tief x 2,9 m hoch) erweist sich als stabil und Platz sparend: Es ist aus 5-mm-starkem Stahlblech gefertigt und benötigt nicht mehr Stellfläche als eine Europalette. Kein Bauteil ragt über das Grundflächenmaß hinaus. Die Anlage verfügt über sechs stabile Klappen mit Öffnungen. Andere Spezifikationen sind möglich. Die hieran angeschlossenen Absaugschläuche können die schadstoffhaltige Luft über Verteiler an bis zu 12 Arbeitsplätzen gleichzeitig aufnehmen. Sie erfassen die Emissionen punktgenau an der Entstehungsstelle - wie von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall empfohlen.
Leistungsstark und flexibel
Die Mittelvakuumanlage mit Hochleistungsturbine erzeugt eine Pressung von bis zu 10.000 Pascal und kann mit Schlauch-Nennweiten zwischen 100 mm und 50 mm die schadstoffhaltige Luft erfassen. So bleibt der Unterdruck auch beim Einsatz langer Absaugschläuche konstant und die Absaugleistung hoch.
Es handelt sich um ein flexibles und sicheres System: Die bis zu 40 Meter langen Schläuche geben den Anwendern beim Bearbeiten großer Bauteile maximale Bewegungsfreiheit und passen selbst durch kleine Öffnungen. An den Absaughauben befindet sich ein Magnetfuß, der sich leicht andocken und wieder lösen lässt. So sind Mitarbeiter auch beim Schweißen in engen Räumen effektiv vor gesundheitsschädlichen Partikeln geschützt.


Die Filterpatronen der Staubklasse M weisen einen hohen Reinigungsgrad auf. Sie sind gemäß DIN EN 60335-2-69 für Stäube mit einem Arbeitsplatzgrenzwert ? 0,1 mg/m3 Luft geeignet und scheiden selbst feine Stäube in einer Größenordnung von 0,2 bis 2 µm zu mehr als 99,9 % ab. Die gereinigte Luft kann wieder in die Halle zurückgeführt anstatt nach draußen geleitet zu werden.
Ein integrierter Vorabscheider verhindert, dass grobe Partikel direkt auf die Patronenfilter treffen. Schwere Teilchen werden so von vorneherein abgeschieden und fallen in den dafür vorgesehen Staubsammelbehälter. Erst im vorgereinigten Zustand trifft die Luft auf die Filter. So bleiben diese länger sauber und weisen deutlich höhere Standzeiten auf, was erhebliche Kosteneinsparungen mit sich bringt. Auch angesaugte Funken werden bereits im Vorfeld abgeschieden und so die Brandgefahr minimiert.
Anwenderfreundlich und leicht zu bedienen
Die Filtersteuerung und die Stern-Dreieck-Schaltung sind in separaten Gehäusen untergebracht. Diese lassen sich bei Bedarf schnell von den Harting-Steckkontakten lösen und austauschen. Ein störungsfreier Betrieb ohne Unterbrechungen ist möglich. Die Siemens-Filtersteuerung S7 ist zusätzlich mit einer leicht zu bedienenden, externen Bedieneinheit ausgestattet, die optional erhältlich ist. Die Steuerungsparameter der Filtersteuerung lassen sich bei Bedarf hierüber verändern.
Mehrere Komponenten gewährleisten einen reibungslosen Betrieb. Mit Hilfe der Timerprogrammierung können Anwender festlegen, zu welchen Zeiten sich die Anlage automatisch an- und ausschalten soll. Dies hat den Vorteil, dass sich der Energieverbrauch senkt und Zeit zur Abreiniung im Offlinemodus bleibt, was die Absaugleistung hoch hält. Ein Sensor überwacht den Verschmutzungsgrad der Filter. Sind diese voll, lassen sie sich automatisch per Druckluft abreinigen. Auch die Füllhöhe des Staubs im Sammelbehälter, der sich über eine Schienenführung leicht aus der Anlage herausbewegen und entleeren lässt, wird kontrolliert. Ein Druckwächter löst ein Signal aus, falls der Versorgungsdruck unter 2 bar fällt. Der Start des Systems wird blockiert bzw. die Anlage schaltet sich aus. Ein Phasenwender sorgt dafür, dass sich die Drehrichtung des Ventilators bei Bedarf automatisch wechselt.
Die Absauganlage ist genügsam und schnell einsatzbereit. Die Anlage wird steckerfertig geliefert. Da sie ohne Rohrleitungen auskommt, entfällt eine aufwändige Installation und Montage. Das heißt: Sie kann ohne zeitliche Verzögerung direkt in Betrieb genommen werden. Einen einfachen und schnellen Transport der Anlage von einer Baustelle zur nächsten ermöglichen Kranösen und Stapleröffnungen.
Zu sehen ist ein Gerät aus der Baureihe FILTERCUBE am TEKA-Stand 6106 in Halle 6 auf der Blechexpo in Stuttgart.

Die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH wurde 1995 von den Geschäftsführern Jürgen Kemper und Erwin Telöken gegründet. Das Unternehmen zählt europaweit zu den führenden Herstellern von Absaug- und Filteranlagen für Industrie, Handwerk und Labor. Das für den weltweiten Markt produzierende Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. Das Produktportfolio umfasst neben mobilen und stationären Absaug- und Filteranlagen auch Brennschneidtische sowie Sicht- und Schallschutz.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH wurde 1995 von den Geschäftsführern Jürgen Kemper und Erwin Telöken gegründet. Das Unternehmen zählt europaweit zu den führenden Herstellern von Absaug- und Filteranlagen für Industrie, Handwerk und Labor. Das für den weltweiten Markt produzierende Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. Das Produktportfolio umfasst neben mobilen und stationären Absaug- und Filteranlagen auch Brennschneidtische sowie Sicht- und Schallschutz.



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Datum: 31.07.2015 - 10:54 Uhr
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