Überfall und Schießübungen von Rechtsextremen im Schwalm-Eder-Kreis - GRÜNE fordern Bericht des Innenministers
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Überfall und Schießübungen von Rechtsextremen im Schwalm-Eder-Kreis - GRÜNE fordern Bericht des Innenministers
"Die erneuten Gewalttaten erfordern ein noch konsequenteres Vorgehen gegen die dortige 'rechte Szene'", so Frömmrich weiter und mahnt eine Verstärkung von Landesgeld für präventive Maßnahmen an. "Der Marburger Wissenschaftler Benno Hafenegger beobachtet im Schwalm-Eder-Kreis eine stabile Kameradschaftsstruktur, die ideologisch gefestigt und latent gewaltbereit ist. Die jüngsten Vorfälle bestätigen diese Analyse. Der Staat muss diesen rechten Extremisten zeigen, dass es keinerlei Duldung gibt. Diese Schießübungen müssen ein Ende haben, und auch auf allen anderen Feldern muss der Staat noch stärker gegen diese Extremisten vorgehen."
Die Frankfurter Rundschau hatte in ihrer Ausgabe vom 5. Oktober 2009 bereichtet, dass eine Gruppe Rechtsextremer vor einer Kneipe in Schwalmstadt-Treysa, die als Treffpunkt von Linken bekannt sei, zwei Gäste und den zur Hilfe eilenden Wirt zusammengeschlagen. Das Magazin defacto des Hessen-Fernsehen hatte über die legalen Schießübungen von rechtsextremen Reservisten berichtet. Der Schwalm-Eder-Kreis hat in Sachen "rechter Szene" inzwischen eine traurige Berühmtheit erreicht. So wurde im Jahr 2008 ein 13jähriges Mädchen bei einem Überfall auf ein Zeltlager am Neuenhainer See schwer verletzt. Der rechtsextreme Jugendliche Kevin S. wurde für die Tat zu einer 27monatigen Jugendstrafe verurteilt.
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Datum: 06.10.2009 - 17:48 Uhr
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