Tele Columbus plant Kapitalerhöhung zur Finanzierung weiterer Zukäufe
Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung

(PresseBox) - .
- Auch nach Erwerb von primacom Wachstum durch Zukäufe geplant
- 240 Millionen Euro Emissionserlös aus Bezugsrechtskapitalerhöhung angestrebt
- Außerordentliche Hauptversammlung am 14. September 2015
Die Tele Columbus AG, der drittgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber, verfolgt auch nach dem mittlerweile vollzogenen Erwerb der PrimaCom Holding GmbH aktiv die Absicht, weitere Zukäufe zu tätigen. Dazu plant die Gesellschaft die Durchführung einer Barkapitalerhöhung. Über diese soll eine außerordentliche Hauptversammlung am 14. September 2015 beschließen. Angestrebt wird ein Bruttoemissionserlös von 240 Millionen Euro.
"Die Kapitalerhöhung schafft für die Gesellschaft die Möglichkeiten, ihr qualitatives Wachstum in Europas attraktivstem Kabelmarkt weiter erfolgreich fortzusetzen und ihre Position als Nummer 3 im deutschen Kabelmarkt noch weiter auszubauen", so Ronny Verhelst, Vorstandsvorsitzender der Tele Columbus AG. "Wir sind zuversichtlich, diese zusätzlichen Möglichkeiten wertsteigernd für das Unternehmen und seine Aktionäre nutzen zu können."
Eine Finanzierung weiterer maßgeblicher Zukäufe wäre ohne die vorgeschlagene Kapitalerhöhung auf Basis der aktuellen Finanzierungsstruktur der Gesellschaft derzeit nicht möglich. Der Gesellschaft steht zwar ein genehmigtes Kapital zur Verfügung; dieses soll jedoch primär zur Rückführung einer Brückenfinanzierung verwendet werden, die Teil der Akquisitionsfinanzierung für primacom ist und am 15. Dezember 2015 zur Rückzahlung fällig wird. Das genehmigte Kapital würde daher allenfalls teilweise für die Finanzierung weiterer Akquisitionen oder zur Reduzierung der Verschuldung zur Verfügung stehen.
Sofern sich die Möglichkeit zu weiteren Zukäufen zeitnah ergibt, können die Einnahmen aus der Kapitalerhöhung unmittelbar zur Zahlung des Kaufpreises verwendet werden. Ansonsten können die Mittel vorgehalten oder dazu verwendet werden, bestehende Darlehen zurückzuführen, um so den Verschuldungsgrad der Gesellschaft zu reduzieren und dadurch die Aufnahme von neuem Fremdkapital zur Finanzierung von Akquisitionen zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen.
Den Aktionären der Tele Columbus AG soll das Bezugsrecht eingeräumt werden. Der Bezugspreis, zu dem die Aktionäre die neuen Aktien zeichnen können, wird erst unmittelbar vor der Durchführung der Kapitalerhöhung anhand der dann aktuellen Marktsituation, des aktuellen Börsenkurses und eines im Vergleich mit anderen Bezugsrechtskapitalerhöhungen angemessenen Abschlags gegenüber dem Börsenkurs festgelegt. Die maximale Zahl der neuen Aktien wird die bereits bestehende Aktienzahl nicht übersteigen.
Die Tele Columbus Gruppe zählt zu den größten Kabelnetzbetreibern in Deutschland. Das Unternehmen ist aus der Zusammenführung einzelner regionaler Kabelnetzbetreiber heraus entstanden und hat so eine Firmengeschichte, die bis in das Jahr 1972 zurückreicht. Rund 1,7 Millionen angeschlossene Haushalte werden von Tele Columbus mit dem TV-Signal und immer mehr Kunden mit digitalen Programmpaketen, Internet-Zugang und Telefonanschluss über das leistungsstarke Breitbandkabel versorgt. Als nationaler Anbieter mit regionalem Fokus und als Partner der Wohnungswirtschaft ist die Gruppe im gesamten Kerngebiet Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie auch in zahlreichen westdeutschen Schwerpunktregionen präsent. Das Unternehmen baut seine Netze bedarfsgerecht in einer hybriden Glasfaserstruktur aus und setzt dabei auf den modernsten Internet-Übertragungsstandard DOCSIS 3.0, der superschnelle Internetverbindungen mit bis zu mehreren hundert Megabit pro Sekunde ermöglicht. Vom analogen, digitalen und hochauflösenden Fernsehen über Hochgeschwindigkeits-Internet und Telefonie bis hin zu Telemetrieleistungen, Mieterportalen und interaktiven Diensten lassen sich alle innovativen Medienanwendungen über das Breitbandkabel darstellen. Dabei beschränkt sich Tele Columbus nicht auf die einfache Weiterleitung von Signalen, sondern arbeitet über eine eigene Produktplattform aktiv an der Ausweitung des Programmangebots und der Entwicklung von Zusatzdiensten. Das Unternehmen ist seit Januar 2015 am regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Tele Columbus Gruppe zählt zu den größten Kabelnetzbetreibern in Deutschland. Das Unternehmen ist aus der Zusammenführung einzelner regionaler Kabelnetzbetreiber heraus entstanden und hat so eine Firmengeschichte, die bis in das Jahr 1972 zurückreicht. Rund 1,7 Millionen angeschlossene Haushalte werden von Tele Columbus mit dem TV-Signal und immer mehr Kunden mit digitalen Programmpaketen, Internet-Zugang und Telefonanschluss über das leistungsstarke Breitbandkabel versorgt. Als nationaler Anbieter mit regionalem Fokus und als Partner der Wohnungswirtschaft ist die Gruppe im gesamten Kerngebiet Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie auch in zahlreichen westdeutschen Schwerpunktregionen präsent. Das Unternehmen baut seine Netze bedarfsgerecht in einer hybriden Glasfaserstruktur aus und setzt dabei auf den modernsten Internet-Übertragungsstandard DOCSIS 3.0, der superschnelle Internetverbindungen mit bis zu mehreren hundert Megabit pro Sekunde ermöglicht. Vom analogen, digitalen und hochauflösenden Fernsehen über Hochgeschwindigkeits-Internet und Telefonie bis hin zu Telemetrieleistungen, Mieterportalen und interaktiven Diensten lassen sich alle innovativen Medienanwendungen über das Breitbandkabel darstellen. Dabei beschränkt sich Tele Columbus nicht auf die einfache Weiterleitung von Signalen, sondern arbeitet über eine eigene Produktplattform aktiv an der Ausweitung des Programmangebots und der Entwicklung von Zusatzdiensten. Das Unternehmen ist seit Januar 2015 am regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.
Datum: 07.08.2015 - 07:47 Uhr
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