neues deutschland: Einigung in der Griechenland-Krise: Linkes Debakel,linke Leistung
ID: 1249001
Gläubiger sich endlich geeinigt haben? Die Börsenspekulanten werden
jubeln. Griechischen Bürgern dürfte die Nachricht eine gewisse
Sicherheit geben, wenngleich womöglich nur gefühlte Sicherheit. Denn
unterm Strich bleiben neben kleinen Zugeständnissen vor allem:
soziale Einschnitte, Privatisierungen, Deregulierung. Ein Debakel für
eine linke Regierung mit gegensätzlichen Ansprüchen. Aber wo sind die
Alternativen, wenn die Macht des Geldes kalt und effizient
durchmarschiert? Und wenn die Solidarität anderer Krisenländer
faktisch ausbleibt? SYRIZA muss nun ungeschminkt bilanzieren. Hätte
das Land eine Zukunft außerhalb des Euro? Wie groß können
Zugeständnisse sein, ohne dass man am Ende das Geschäft der
politischen Gegner betreibt? Wie kann linke Politik künftig aussehen?
Dennoch hat das griechische Linksbündnis, als Projekt der Hoffnung
gestartet, nicht vergeblich gekämpft. Ohne diesen Kampf hätte es
nicht eine so breite Debatte über die zerstörerische
Austeritätspolitik gegeben. Und selbst jetzt, unterm erneuten
Quasi-Diktat der Gläubiger, ist es nicht egal, wer entscheidet, wofür
etwa die Privatisierungserlöse eingesetzt werden. Die Herrschaft der
Eurokraten konnte SYRIZA nicht brechen, entgegen mancher
hemdsärmliger Wahlkampfparole. Aber dass eine linke, soziale Option
möglich bleibt - das muss man Tsipras und Genossen hoch anrechnen.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.08.2015 - 17:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1249001
Anzahl Zeichen: 1680
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 180 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Einigung in der Griechenland-Krise: Linkes Debakel,linke Leistung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Jung: Russland muss für Waffenruhe sorgen ...
Schwere Kämpfe bei ukrainischer Stadt Mariupol Prorussische Separatisten haben nach Angaben der ukrainischen Regierung 50 Kilometer nördlich der Hafenstadt Mariupol schwere Angriffe mit Panzern gegen die Regierungstruppen gestartet. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Thomas Spang zu USA/Bernie Sanders ...
Donald Trump und Bernie Sanders haben eine Gemeinsamkeit. Beide Kandidaten bieten sich als Alternative für Wähler an, die von der Politik die Nase voll haben. Sie greifen mit ihren Botschaften das verbreitete Unbehagen in einer Gesellschaft auf, in der die soziale Schere so weit auseinanderkla
Das Erste, Dienstag, 11. August 2015, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.05 Uhr, Jens Spahn, CDU, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesfinanzminister: Thema: Griechenland 8.05 Uhr, Eva Högl, SPD, stellv. Fraktionsvorsitzende, Thema: Sichere Herkunftsländer Pressekontakt: WDR Presse und Information, Annette Metzinger, Tel. 0221-220-7120 Agentur Ulrike
Allg. Zeitung Mainz: Gebautes Scheitern / Kommentar zu Zäunen gegen Flüchtlinge ...
Stacheldraht, Beton, Steine - wann immer Politik nicht mehr weiter weiß, wachsen Sperren in den Himmel. Als vermeintliches Symbol für Tatkraft an der richtigen Stelle. In der Realität sind alle diese Wälle gescheitert oder ein Symbol aktuellen Scheiterns. Sei es der Zaun zwischen den USA und




