Wege zu einem besseren Naturschutz
ID: 1252688
Wege zu einem besseren Naturschutz
Deutsche Stiftung Kulturlandschaft lädt zu Dialogforum am 8. September 2015 ein
In Deutschland hat der Natur- und Artenschutz eine lange Tradition. In den letzten 30 Jahren sind umfassende Schutzgebietsausweisungen der Länder und Auflagen im Naturschutz erlassen worden.
Das hat den Landnutzern, also den Landwirten, Waldbesitzern, Fischern und Jägern teilweise erhebliche Einschränkungen bei der Ausübung ihres Berufes auferlegt. Ferner haben EU, Bund und Länder über Vertragsnaturschutzprogramme und Agrarumweltmaßnahmen in die Erhaltung und Stärkung der Populationen wildlebender Tier- und Pflanzenarten investiert. Auch wurden in den Kommunen erhebliche Mittel für den Naturschutz im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung für Baumaßnahmen aufgewendet. Steigende Populationen etwa bei Kranichen, Gänsen, Bibern und Wölfen belegen durchaus die Wirksamkeit einzelner Naturschutzprogramme. Die Vertreter des Arten- und Naturschutzes beklagen aber nach wie vor einen Rückgang der Artenvielfalt und fordern weitere Auflagen und zum Beispiel noch striktere Naturschutzanforderungen in der EU-Agrarpolitik für Landwirte. Für Waldbesitzer werden höhere Totholz- und Stilllegungsvorgaben gefordert.
Die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft nimmt deshalb die aktuellen Diskussionen über eine Überprüfung des europäischen Naturschutzrechts (sogenannter Fitness-Check der FFH- und Vogelschutzrichtlinien) zum Anlass, Naturschützer und Landnutzer an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam Wege zu einem besseren Naturschutz zu diskutieren. Mit von der Partie sind im Rahmen des Dialogforums am 8. September 2015 auf Schloss Ribbeck im Havelland als Referenten und Diskussionsteilnehmer Vertreter der Naturschutzverbände, des behördlichen Arten- und Naturschutzes, praktische Landwirte und Wissenschaftler (siehe Programm).
Die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft hat es sich seit ihrer Gründung im Jahre 2006 zur Aufgabe gemacht, mit den Kulturlandschaftstiftungen der Länder Lösungen zu suchen, die den Land- und Forstwirten, den Fischern und Jägern in einer nachhaltig genutzten Kulturlandschaft ebenso eine Perspektive bieten wie auch dem Erhalt einer artenreichen Natur und Landschaft. Im Havelland (Brandenburg) lässt sich sehr eindrucksvoll nachvollziehen, dass nur eine angepasst genutzte Landschaft und die Einbeziehung der Landnutzer nachhaltigen Erfolg im Umwelt- und Naturschutz zeitigt.
Anmeldungen bitte an:
Deutsche Stiftung Kulturlandschaft, Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Pressekontakt
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
Claire-Waldorff-Straße 7
10117 Berlin
Deutschland
Telefon: 030/31904-407
Telefax: 030/ 31904-431
Mail: presse@bauernverband.net
URL: http://www.bauernverband.de
PresseKontakt / Agentur:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
Claire-Waldorff-Straße 7
10117 Berlin
Deutschland
Telefon: 030/31904-407
Telefax: 030/ 31904-431
Mail: presse(at)bauernverband.net
URL: http://www.bauernverband.de
Datum: 21.08.2015 - 14:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1252688
Anzahl Zeichen: 3128
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 314 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wege zu einem besseren Naturschutz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Agrarmärkte zum Jahreswechsel 2015/16 durch "El Niño" verunsichert Zur Jahreswende 2015/16 entwickelt sich die globale Nachfrage nach Agrarprodukten eher verhalten, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) mitteilt. Weltweit große Ernten, eine abgeschwächte Konjunktur in Schwellenlän
DBV: Weiterentwicklung braucht Wertschöpfung ...
Schieflage bei der Wertschöpfungsverteilung muss korrigiert werden "Die notwendige Wertschätzung für Lebensmittel bleibt derzeit im Vermarktungsprozess auf der Strecke. Strukturelle Defizite in der Vermarktungskette und ungleiche Kräfteverhältnisse zwischen Erzeugern, Vermarktern und
Weidetierhalter befürchten Verdrängung durch den Wolf ...
Bauernverband fordert erweiterte Diskussion über Wolfspopulationen Landwirte und Weidetierhalter sehen in der Diskussion um die zunehmende Verbreitung des Wolfes in Deutschland ihre Anliegen bisher zu wenig berücksichtigt. Dies erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich des öffen
Weitere Mitteilungen von Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
Deutschland unterstützt Zentralamerika beim Wiederaufbau von Wäldern ...
Mittel- und südamerikanische Länder haben den Wiederaufbau der Wälder in Zentralamerika erstmals zu einem gemeinsamen politischen Ziel erklärt. Auf einer internationalen Waldkonferenz in El Salvador vereinbarten die Umweltminister zentral- und südamerikanischer Länder, ihre Zusammenarbeit mi
dena-Chef Kuhlmann: "Gratulation an die Netzbetreiber!" / Sicherheit der Stromversorgung in Deutschland auf Rekordniveau ...
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) wertet die außerordentlich guten Zahlen zur Sicherheit der Stromversorgung in Deutschland vor allem als großen Erfolg der Netzbetreiber, aber auch der Bundesnetzagentur. Die durchschnittliche Dauer von Stromausfällen pro Verbraucher lag nach einem Bericht de
Geplante Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes bleibt hinter den Erfordernissen zurück. KWK als Eckpfeiler der Energiewende wird weiter vernachlässigt ...
Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) genügt der Entwurf für die Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWK-Gesetz) nicht den Erfordernissen der Energiewende. "Dieses Gesetz schraubt das Ausbauziel der umweltfreundlichen Strom- und Wärmeerzeugung herunter. Das
Bloomberg New Energy Finance listet WINAICO als führenden Modulhersteller in 2015 ...
Creglingen, 21.08.2015 – Das New Yorker Informationsunternehmen Bloomberg New Energy Finance (BNEF) entwickelte ein Klassifizierungssystem für Hersteller von PV-Modulen, das sich an deren Bankfähigkeit orientiert, da die Banken eine Schlüsselrolle bei der Beurteilung von Produktqualität in PV-




