Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur Flüchtlingspolitik
ID: 1253368
Flüchtlingspolitik:
Überlegungen des Bundesinnenministers, das Taschengeld zu kürzen
und die Zahl der Abschiebungen zu erhöhen, sind evident sinnlos. Der
größte Teil der Flüchtlinge wird ohnehin auf Dauer in Deutschland
bleiben. Ihre schnelle Integration setzt voraus, dass sie möglichst
rasch eine eigene Wohnung finden - das bedeutet generell eine
Ankurbelung des sozialen Wohnungsbaus. Integration kann nur gelingen,
wenn möglichst vielen das Erlernen der deutschen Sprache erleichtert
wird. Anfang der 90er Jahre stimmten die Mehrheitsmeinung in der
deutschen Bevölkerung und der Wille der großen Parteien überein - so
wurde das Grundrecht auf Asyl zertrümmert. Inzwischen ist die
Mehrheit der Deutschen bereit, den Flüchtlingen die Hand zu reichen.
Das sollte die Koalition als wirksamsten Impuls ihrer
Flüchtlingspolitik begreifen.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.08.2015 - 17:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1253368
Anzahl Zeichen: 1117
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 172 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur Flüchtlingspolitik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
So schwer es fällt, auf die Politik von Donald Trump etwa beim Thema Strafzölle besonnen zu reagieren, so richtig ist es, dass sich die EU-Verantwortlichen vom Hin und Her des US-Präsidenten in der Sache sowie dessen unangemessenen Ultimaten nicht haben provozieren lassen. Nur auf den ersten Blic
Warken muss gegensteuern ...
Werden die Deutschen ein Volk von Pflegebedürftigen? Die neuesten Zahlen erwecken den Anschein: Inzwischen beziehen mehr als sechs Millionen Menschen Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Damit hat sich die Zahl der Bedürftigen seit 2015 mehr als verdoppelt. Diese Zahlen bilden nicht
Nachsitzen beim Klimaschutz ...
So deutlich ist die Klimapolitik einer Bundesregierung von einem offiziellen Gremium wohl noch nie abgekanzelt worden. Der Expertenrat für Klimafragen, eingesetzt von der Regierung, sagt dem Kabinett Merz: Eure Berechnungen stimmen nicht, eure Maßnahmen reichen nicht, euer Kurs führt nicht zur Kl
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Saarbrücker Zeitung: Grüne halten Warnung vor Versorgungsengpässen bei Energie für Panikmache - Höhn: "Riesige Überkapazitäten" ...
Die Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag, Bärbel Höhn (Grüne), hält Engpässe bei der Stromversorgung trotz der geplanten Stilllegung von insgesamt 57 konventionellen Kraftwerken für ausgeschlossen. "Selbst wenn alle 57 Anlagen mit einem Schlag vom Netz gingen, würden auch i
ARD: Specker will Gemeinnützigkeit des Golfclubs Wannsee aufgeben ...
Der Berliner Großinvestor, Mäzen und ehemalige Präsident des Golfclubs Wannsee Roland Specker hat sich dafür ausgesprochen, die Gemeinnützigkeit des exklusiven Clubs aufzugeben. In einer ARD-Dokumentation erklärte er: "Wir sind auch so vornehm genug und müssen uns nicht mit der Ge
Fluchten ? eine dramatische Erzählung zeigt die Geschichte eines unbeugsamen Mannes ...
Dreißig Jahre nach seiner Flucht aus der DDR fährt Rudolf wieder über die Grenze, um ein Versprechen einzulösen. Sein Leben wurde geprägt von der Zeit während des 2. Weltkrieges und der Geschichte der beiden deutschen Staaten. Trotz dieser einschneidenden Erlebnisse hat er seinen Weg gefunden,
Heidenau: Mackenroth fordert Demo-Verbot ...
Nach den rechtsradikalen Übergriffen auf die Asylunterkunft in Heidenau fordert Sachsens Ausländerbeauftragter Geert Mackenroth (CDU) einen besseren Schutz solcher Gebäude. Auch ein Demonstrationsverbot komme für ihn in Frage, sagte er am Montag im rbb-Inforadio: "Man kann denken an




