Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Engpass bei Krebsmedikament
Über Leichen
Sigrun Müller-Gerbes
ID: 1255545
Menschen, weil sie sich lebensrettende Medikamente nicht leisten
können. Der Patentschutz, von dem Pharmafirmen in Industrienationen
profitieren, treibt Arzneimittelpreise in astronomische Höhen - bis
zu 100.000 Euro im Jahr beispielsweise für moderne Krebsmedikamente.
Und im reichen Deutschland drohen Todesfälle, weil die Medizin zu
billig ist: Der Patentschutz für das Chemotherapeutikum Mephalan ist
ausgelaufen, es kostet "nur" noch 2.000 Euro pro Behandlung, die
Produktion wirft zu wenig Profit ab. Sicher, auch Pharmafirmen sind
Wirtschaftsbetriebe und müssen Gewinne erzielen. Wenn das
Gewinnstreben in der Branche aber so außer Kontrolle gerät, dass sie
buchstäblich über Leichen geht, läuft etwas falsch. Im Kampf gegen
Aids hat öffentlicher Druck die Pharmakonzerne dazu gezwungen, die
Zulassung billigerer Nachahmerprodukte in Schwellenländern zu
akzeptieren. Die Politik muss sie nun dazu zwingen, dass auch wenig
gewinnträchtige, aber wirkungsvolle Medikamente auf dem Markt
bleiben.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.08.2015 - 20:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1255545
Anzahl Zeichen: 1316
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 238 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Engpass bei Krebsmedikament
Über Leichen
Sigrun Müller-Gerbes"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Badische Neueste Nachrichten: Tiefe Kluft - Kommentar von Martin Ferber ...
Heidenau wurde zu einem Menetekel, zu einem Symbol des Scheiterns. Eine überforderte Landesregierung und eine nicht sichtbare Bundesregierung gerieten in die Defensive und wurden zu Getriebenen. Angela Merkel hat inzwischen erkannt, dass es nicht reicht, nur mehr Geld und mehr Beamte zur Verfü
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar SPD zur digitalen Revolution Aufbruch ist der richtige Schritt CARSTEN HEIL ...
Es wird Zeit, dass sich höchste Kreise der Politik mit der Wirtschaft von morgen beschäftigen. Deshalb ist der Vorstoß der SPD-Landtagsfraktion gut und richtig, sich der Industrie 4.0 zuzuwenden. Während in den USA, im kleinen kalifornischen Silicon Valley, eine technische Revolution nach der
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Politische Reaktion auf Flüchtlingsströme Falsche Gelassenheit Miriam Scharlibbe ...
Gelassenheit ist oft die wirkungsvollste Reaktion auf heftige Emotionen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gelassenes Abwarten in den Jahren ihrer Amtszeit perfektioniert. In der aktuellen Flüchtlingspolitik besinnt sich auch ihr Innenminister Thomas de Maizière immer konsequenter auf diese Ta
Rheinische Post: Schluss mit Schrott Kommentar Von Florian Rinke ...
Elektroschrottberge in Afrika, Inseln aus Plastikmüll auf den Weltmeeren - unser System des immerwährenden Konsums führt zu einem gigantischen Müllproblem. Bislang war das für die Deutschen, die in der EU für ein Fünftel des gesamten Elektroschrotts verantwortlich sind, kein Grund zum Umd




