Bei Atemnot, Husten und Auswurf zum Arzt
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Raucher haben hohe Wahrscheinlichkeit für eine COPD
Foto: Fotolia/Photographee.eu(firmenpresse) - sup.- Bei jedem Raucher über 40 Jahre, der Symptome wie Atemnot, Husten und Auswurf aufweist, liegt mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) vor. Darauf weist der Lungenfacharzt Prof. Roland Buhl (Uniklinik Mainz) hin. Er empfiehlt Hausärzten, bei Patienten mit bekanntem Nikotinkonsum häufiger als bisher an eine COPD zu denken. Denn Fakt ist: Derzeit wird eine COPD oft erst dann diagnostiziert, wenn wegen einer akuten Atemnotverschlechterung (Exazerbation) ein Krankenhausaufenthalt notwendig wird. Früherkennung ist bei dieser chronischen Lungenerkrankung jedoch sehr wichtig, weil die Therapiechancen dann ungleich besser sind als in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Inzwischen wurde nämlich nachgewiesen, dass der Abfall der Lungenfunktion und der Lebensqualität gerade zu Beginn einer COPD-Erkrankung erheblich und größer ist als bei einer Verschlechterung in späteren Stadien, weshalb rechtzeitig gegengesteuert werden sollte. Statt ihre Symptome zu verdrängen, sollten Raucher deshalb im eigenen Interesse zeitnah einen Arzt aufsuchen.
COPD-Patienten, die trotz einer Dauertherapie mit lang wirksamen bronchienerweiternden Substanzen unter Exazerbationen leiden, profitieren neuen Erkenntnissen zufolge von einer Kombination mit entzündungshemmenden Substanzen. "Jede Intervention, die die Entzündung der COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern", bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Von Vorteil sind dabei Inhalatoren, die die Substanzen in einer extrafeinen Körnung enthalten, die sowohl in die großen wie auch die kleinen Atemwege gelangt und dort therapeutisch wirksam wird. Solche extrafeinen Partikel enthält z. B. das innovative Dosieraerosol Foster (Chiesi).
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Datum: 31.08.2015 - 10:00 Uhr
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