Manufacturing Execution Systeme (MES) sind die Basis für Industrie 4.0 / BearingPoint-Studie: MES stellt als Teil der strategischen IT-Landschaft eine wichtige Weiche für die digitale Zukunft
ID: 1256348
rücken Manufacturing Execution Systeme (MES) aktuell wieder in den
Fokus. MES schaffen vor allem Transparenz in den
Produktionsprozessen, helfen, regulatorische Anforderungen zu
erfüllen, und bilden das Grundgerüst für die Digitalisierung der
Produktion. Deshalb wollen Unternehmen verstärkt in diese Systeme
investieren. Das ist das Ergebnis einer empirischen Studie, die die
Management- und Technologieberatung BearingPoint heute veröffentlicht
hat. An der Studie nahmen 105 produzierende Unternehmen teil.
88 Prozent der befragten Unternehmen messen MES für die Zukunft
eine zunehmende Bedeutung bei. 41 Prozent sehen sogar einen stark
zunehmenden Trend. Entsprechend dieser Einschätzung geben knapp drei
Viertel der Unternehmen eine Investitionsabsicht in MES in den
nächsten drei Jahren an. Als Haupttreiber dafür wird der
Transparenzgewinn in den Produktionsprozessen genannt, um darauf
basierend Produktionsvorteile zu erzielen. Die Mehrheit der
Studienteilnehmer präferiert bei der Software-Auswahl global
agierende MES-Spezialisten. Dabei sind eine gute Integration mit der
ERP-Welt und eine exzellente Benutzerfreundlichkeit in der Produktion
die entscheidenden Architekturmerkmale.
MES - Hype oder "alter Wein in neuen Schläuchen"?
Manufacturing Execution Systeme (MES) bilden die Brücke zwischen
ERP-Systemen zur Steuerung der betriebswirtschaftlichen Prozesse und
der Maschinensteuerung (SPS). Durch diese Integration können ein
Vielfaches an Daten genutzt und Prozesse digitalisiert werden. Hinter
der Diskussion um die Digitalisierung der Produktion steckt vor allem
die Erwartung, Nutzenpotenziale aus besseren Daten und mehr
Informationen gewinnbringend einsetzen zu können. Damit wird die
Grundlage geschaffen für die Vision der sich selbst steuernden Fabrik
und die Reduzierung manueller Tätigkeiten.
Großes Nutzenpotenzial bieten dabei laut Studie die sogenannten
Basisverbesserungen, allen voran durch eine höhere Transparenz aus
der Verfügbarkeit von Ist-Daten in Echtzeit. Während ohne MES ein
Management der Produktprozesse oft über manuelle Aufzeichnungen
erfolgt, die teilweise erst beim Schichtwechsel gepflegt werden,
stehen mit der durch MES einhergehenden Digitalisierung der Prozesse
jederzeit verfügbare reale Ist-Daten online zur Verfügung.
"Bis autonome, selbstregulierende Systeme die Produktionsvision
der Industrie 4.0 flächendeckend und durchgängig umsetzbar machen,
werden noch einige Jahre vergehen. Für Unternehmen ist es bis dahin
wichtig, Daten aus der Produktion durchgängig verfügbar zu machen und
diese auch zu nutzen", so Matthias Loebich, Partner bei BearingPoint.
"Im Zuge der Digitalisierung der Produktion und der Industrie 4.0
sind MES aktuell mehr denn je wieder Teil der Diskussion. Die
Ergebnisse belegen, dass MES heutzutage zwar bereits in einer
Vielzahl von Unternehmen genutzt werden, es jedoch noch ein großes
Potenzial zur Ausweitung der Nutzung und zur Standardisierung
innerhalb von Standortnetzwerken gibt", so Stefan Müller, Manager bei
BearingPoint und Autor der Studie.
Über die Studie
An der online durchgeführten Studie zur zukünftigen Relevanz von
Manufacturing Execution Systemen haben 105 produzierende Unternehmen
teilgenommen. Den Schwerpunkt der Teilnehmer bilden Unternehmen aus
dem deutschsprachigen Raum mit diskreter Fertigung und einem
Auftragsbezug in der Supply Chain-Steuerung. Die Zusammenfassung der
Ergebnisse steht zum Download zur Verfügung unter
http://ots.de/T6OZv.
Grafiken können im Pressebereich eingesehen und gesondert
angefordert werden: http://goo.gl/Tp22m0
Die detaillierten Studienergebnisse wurden zudem durch
BearingPoint Manager Stefan Müller unter dem Titel "Manufacturing
Execution Systeme - Status Quo und Ausblick in Richtung Industrie
4.0" als Buch veröffentlicht und sind online (z.B. hier
http://www.amazon.de/dp/3734748232) und im Buchhandel erhältlich.
Über BearingPoint
BearingPoint Berater haben immer im Blick, dass sich die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen permanent verändern und die daraus
entstehenden komplexen Systeme flexible, fokussierte und individuelle
Lösungswege erfordern. Unsere Kunden, ob aus Industrie und Handel,
der Finanz- und Versicherungswirtschaft oder aus der öffentlichen
Verwaltung, profitieren von messbaren Ergebnissen, wenn sie mit uns
zusammenarbeiten. Wir kombinieren branchenspezifische Management- und
Fachkompetenz mit neuen technischen Möglichkeiten und eigenen
Produkt-Entwicklungen, um unsere Lösungen an die individuellen
Fragestellungen unserer Kunden anzupassen. Dieser partnerschaftliche,
ergebnisorientierte Ansatz bildet das Herz unserer Unternehmenskultur
und hat zu nachhaltigen Beziehungen mit vielen der weltweit führenden
Unternehmen und Organisationen geführt. Unser globales
Beratungs-Netzwerk mit 9.700 Mitarbeitern unterstützt Kunden in über
70 Ländern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren
und langfristigen Geschäftserfolg.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bearingpoint.com und in
der BearingPoint Toolbox: http://toolbox.bearingpoint.com
Pressekontakt:
Alexander Bock
Manager Communications
Tel. +49 89 540338029
Mailto:alexander.bock@bearingpoint.com
Twitter: @BE_DACH
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Datum: 01.09.2015 - 11:04 Uhr
Sprache: Deutsch
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