Rheinische Post: Kommentar: Kamikaze der Piloten

Rheinische Post: Kommentar: Kamikaze der Piloten

ID: 1258996
(ots) - Wer derzeit einen Flug bucht, hat oft nur die
Wahl zwischen Pest und Cholera: Bei der einen deutschen Airline ist
kein Ende der wirtschaftlichen Krise abzusehen, bei der anderen kein
Ende der Streiks. Die Branchenriesen sind geworden, was gerade
Fluggesellschaften nie sein sollten: unsichere Kantonisten. Heute nun
streiken die Piloten der Lufthansa und strapazieren zum 13. Mal in
diesem Arbeitskampf die Nerven der Passagiere. Offenbar begreifen sie
nicht, wie es um ihren Arbeitgeber steht. Dabei zeigte bereits der
zwischenzeitig drohende Dax-Abstieg, wie dramatisch der
Kranichflieger an Höhe verloren hat. Beim Vorruhestand waren
Lufthansa-Piloten, gemessen am Rest der Bevölkerung, schon immer
unanständig privilegiert. Seit Billigflieger und subventionierte
arabische Airlines das Geschäftsmodell der Lufthansa zerstört haben,
ist für Edel-Renten auch einzelwirtschaftlich kein Platz mehr. Der
Konzern kann gar nicht nachgeben. Entweder die Piloten sehen das bald
ein - oder sie streiken ihr Unternehmen zu Tode. Es ist höchste Zeit,
die Kamikaze-Aktionen zu beenden.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Kommentar: Deutschland im Ausnahmezustand Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Auszubildenden-Studie
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.09.2015 - 20:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1258996
Anzahl Zeichen: 1316

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 152 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Kamikaze der Piloten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Azubis leben ungesund Falsche Fürsorge Martin fröhlich ...
Der Fehlzeitenreport des AOK-Instituts in Sachen Lebensweise von Auszubildenden wirkt alarmierend: die jungen Leute schlafen zu wenig, feiern zu viel, frühstücken kaum und bewegen sich nicht. Stopp. Mal überlegen. Wie schlimm ist es wirklich um die Azubis bestellt? Wenn die jungen Leute bereit

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Landwirte demonstrieren in Brüssel Streit ums richtige Rettungspaket Jobst Lüdeking ...
Ein Liter Milch für 29 Cent - ein Niveau weit unter dem von Mineralwasser. Dass das Ende der EU-Milchquote im Frühjahr der Anfang von sinkenden Preisen sein würde, war allen Marktteilnehmern klar. Damit allein wären die Bauern vielleicht fertig geworden. Die existenzgefährdende Situation wi

Rheinische Post: Kommentar: Polizei ist im Dilemma ...
Der Versuch war stümperhaft vorbereitet: Um mehr Polizei auf die Straße zu bekommen, sollten die Wachen Verwaltungsarbeit an die Notruf-Leitstellen abgeben. Das kann man so machen. Aber dann muss man die Leitstellen auch mit mehr Personal ausstatten. Und da liegt das Problem. Dem Land geht das

Rheinische Post: Kommentar: Deutschland im Ausnahmezustand ...
Die Aufgabe der kommenden Wochen für Politik und Bürger wird es sein, in der Flüchtlingsfrage aus dem Ausnahmezustand herauszukommen. Aus der herzlichen und großzügigen Aufnahme der Zehntausenden von Flüchtlingen muss Alltag werden. Das können weder Politik und Behörden noch die Bürger


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z