Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Eon lagert Atomkraftwerke nicht aus
Primat der Politik
Sigrun Müller-Gerbes
ID: 1260830
den Konzern neu und wird so im Handstreich die Verantwortung los für
die Altlasten der Atomindustrie, einer Technik, an der der Konzern
über viele Jahre Milliarden verdient hat? Der Plan von
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, dieser empörenden Strategie
gesetzlich den Riegel vorzuschieben, ist aufgegangen. Eon bleibt mit
dem geplanten Gesetz dauerhaft in der Haftung für den Rückbau der
Kraftwerke und die Endlagerung des strahlenden Mülls. Weil die
Auslagerung damit keinen Sinn mehr macht, rudert der Konzern nun
zurück. Damit ist Deutschland der Lösung des drängenden
Atommüll-Problems zwar keinen Schritt näher gekommen - die Politik
hat aber immerhin klar gestellt, dass sie in dieser Frage weiter das
Primat beansprucht. Der Blick über die Grenzen allerdings liefert in
Sachen Atomkraft wenig Grund zur Freude: In Japan ist der erste
Reaktor nach der Katastrophe in Fukushima, die die deutsche Atomwende
erst ausgelöst hatte, gerade ans Netz gegangen. Und die
Nuklear-Industrie weltweit strotzt vor Optimismus: Innerhalb der
nächsten 20 Jahre werde die Atomstrom-Produktion um 50 Prozent
steigen, heißt es von dort. Nach globaler Lernfähigkeit klingt das
nicht.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.09.2015 - 20:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1260830
Anzahl Zeichen: 1513
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 223 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Eon lagert Atomkraftwerke nicht aus
Primat der Politik
Sigrun Müller-Gerbes"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose Sozialer Zusammenhalt FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF ...
In Berlin ist zur Sprache gekommen, was sich NRW bereits vor Jahren ins Aufgabenheft geschrieben hat: das Feld staatlich bezuschusster Beschäftigung auszuweiten. Im rot-grünen Koalitionsvertrag hatten sich beide Parteien 2012 in Düsseldorf auf ein "Konzept eines Sozialen Arbeitsmarktes&qu
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Hartz-IV-Erhöhung Weniger Druck wäre besser Hannes Koch, Berlin ...
Dass die Hartz-IV-Leistung für arbeitslose Bürger regelmäßig steigt, ist grundsätzlich eine gute Sache. Auch nächstes Jahr sollen wieder ein paar Euro hinzukommen. Der Satz für Erwachsene wird dann von 399 auf 404 Euro erhöht, bestätigte das Bundesarbeitsministerium von Andrea Nahles (S
Schwäbische Zeitung: "Russland kann in Syrien helfen" - Leitartikel ...
Russland mischt in Syrien wieder aktiv mit. Zwar gibt es keinen Grund zur Annahme, dass Moskaus Bodentruppen bereits in Kämpfe gegen die Erzfeinde des geschwächten Diktators Baschar al-Assad - den islamischen Staat (IS) und die al-Nusra-Rebellen - verwickelt sind. Zweifellos jedoch verstärkt
Mitteldeutsche Zeitung: zu 9/11 und Flüchtlingen ...
Der Versuch, der Geschichte durch den Sturz von Despoten eine andere Richtung zu geben, wiederholte sich in Libyen und in Syrien. Tatsächlich haben sich Krieg, Gewalt und Elend von Land zu Land im Zuge dieser Strategie verschlimmert und die Region so destabilisiert. Gewiss haben die arabischen




