Kölner Stadt-Anzeiger: Muriel Baumeister wünscht sich mehr Toleranz von Frauen -
"Wir müssen den Antifeminismus aus den eigenen Reihen abstellen"
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Solidarität unter Frauen: "Als ich mein drittes Kind bekomme habe,
habe ich einen derartigen Shitstorm erlebt - von Frauen: 'Drei
Kinder von drei Männern? Bist du sicher, dass das richtig ist?'".
"Frauen sind echt die Schlimmsten: 'Was, du arbeitest?' - 'Was, du
arbeitest nicht?' So etwas fragen Frauen, nicht Männer. Das ist
schade", sagte die 43-Jährige dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Samstags-Ausgabe).
"Der Feminismus hat uns so viel gebracht, jetzt müssten wir den
Antifeminismus aus den eigenen Reihen abstellen." Auch mit dem Slogan
"Kind und Karriere" hadert die Schauspielerin: "Ich weiß manchmal
nicht, ob wir uns damit einen Gefallen getan haben. Ich bin
wahnsinnig überfordert, wenn ich drehen muss und die Kinder zu Hause
habe, weil ich niemandem gerecht werde. Ich möchte mir aussuchen
dürfen, wann ich wieder arbeiten gehe. Und ich möchte nicht, dass die
Gesellschaft mich deswegen wertet."
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Datum: 11.09.2015 - 15:19 Uhr
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