„SEE IT! DO IT! FEEL IT!“ – Integration verstehen lernen
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Das Unternehmen ISA.EU.COM rund um Geschäftsführerin Isabella Andric entwickelt gemeinsam mit den Visual Studies der Universität Wien ein Kartenspiel, mit dem die wichtigsten interkulturellen Theorien und Kompetenzen binnen weniger Stunden vermittelt werden. Das Ziel: „ein friedvolles Miteinander“, so Andric. Das Rote Kreuz Österreich setzt „SEE IT! DO IT! FEEL IT!“ bei seinen interkulturellen Trainings bereits ein.
Isabella Andric vermittelt spielerisch zwischen den Kulturen. Credit: B.V.Ederer/Photosandmore.at(firmenpresse) - Die politischen Parteien des Landes missbrauchen das Thema Integration gerne für ihren Wahlkampf, um politisches Kleingeld zu machen. Während die einen dies mittels Hass- und Angstparolen tun, versuchen es die anderen durch ein konsequentes Ausblenden der damit verbundenen gesellschaftlichen Probleme. Da wollte Isabella Andric nicht mehr länger mitspielen. Als erfolgreich integrierte Tochter serbischer Einwanderer hat sie sich entschlossen, zwischen den Kulturen zu vermitteln – und zwar auf spielerische Art und Weise. Gemeinsam mit den Visual Studies der Universität Wien hat sie zu diesem Zweck das interkulturelle Kartenspiel namens „SEE IT! DO IT! FEEL IT!“ entwickelt. „Es geht darum, die interkulturelle Bildung wegzuführen von Dos and Don’ts und durch integrative Ansätze ein besseres Verständnis für Werte und kulturelle Identitäten zu erzeugen“, erläutert Andric. „SEE IT! DO IT! FEEL IT!“ kommt im Rahmen von Workshops zum Einsatz, die Andric “Research Lab” (interkulturelles
Lernen im Forschungslabor) nennt. Dabei werden einerseits der Umgang mit Differenzen und Vielfalt bzw. die Bedeutung von Kultur, Vorurteilen, Stereotypen und Tabus thematisiert sowie andererseits Werte und die Entwicklung kultureller Identität analysiert. „Innerhalb von nur wenigen Stunden können so die wichtigsten
interkulturellen Theorien und Kompetenzen vermittelt werden – praxisorientiert und lebensnah“, bringt Andric die Vorteile ihres Lern- und Simulationsspiels auf den Punkt.
Um die interkulturellen Kompetenzen in den eigenen Reihen weiter auszubauen, setzt das Rote Kreuz Österreich künftig auf spezielle Trainings, in denen auch das Spiel „SEE IT! DO IT! FEEL IT!“ zum Einsatz kommt. Es geht vor allem darum, die Rettungskräfte optimal auf die interkulturellen Herausforderungen bei ihren Einsätzen vorzubereiten.
„Für ein friedvolles Miteinander“
Andric ist überzeugt, dass die Sprache der Schlüssel zum Erfolg von Integrationsversuchen ist. „Es gibt keine Gesellschaft ohne Sprache und keine Sprache ohne Gesellschaft“, meint sie. Die Sprache ist daher auch ein wesentliches Element ihrer Arbeit. „Letztendlich geht es doch uns allen um ein friedvolles Miteinander“,
so die Spieleentwicklerin im Bildungs- und Forschungsbereich. Und weil gerade durch die Sprache auch Missverständnisse hervorgerufen werden können, möchte sie mit „SEE IT! DO IT! FEEL IT!“ die kommunikativen Fähigkeiten ihrer Workshop-Teilnehmer dahin gehend schärfen. Dabei setzt Sie sehr stark auf die chinesische Philosophie Yin und Yang, in der sich gegensätzliche Kräfte oder Prinzipien immer gegenseitig
aufeinander beziehen und erst zusammen ein Ganzes bilden. Genau dieses Verständnis müsste langfristig auch in die interkulturelle Bildung integriert werden, ist sie überzeugt.
Zu den Teilnehmern der Workshops zählen nicht nur PädagogInnen, sondern auch VertreterInnen österreichischer Firmen und internationaler Konzerne, die die Zusammenarbeit ihrer MitarbeiterInnen aus unterschiedlichen Ländern verbessern wollen, um von den zahlreichen positiven Effekten zu profitieren. “Denn: Zufriedene Mitarbeiter sind motivierte Mitarbeiter. Und diese Zufriedenheit wirkt sich wiederum positiv auf das alltägliche Leben dieser Menschen aus“, meint Andric.
Inhaltlich geht es in den Research Labs neben der Sprache auch um Werte und kulturelle Identität oder Themen wie “Visual Culture”, “interkulturelles Storytelling” sowie Humor und Metaphern. “Kritische Ereignisse auf internationalen und interkulturellen Ebenen wie etwa der Anschlag auf Charlie Hebdo werden in den Workshops immer wieder aufgegriffen und analysiert”, ergänzt Andric und verweist auch darauf, dass
sie auch stets neue Methoden und Konzepte sowie Ergebnisse aus der interkulturellen Forschung in ihre Arbeit einfließen lässt.
Ein mittlerweile fixes Element der Research Labs sind die Illustrationen der Künstlerin Ulla Unzeitig. “Die sind nicht nur lustig und schön anzuschauen, sondern bringen grafisch auf den Punkt, worum es uns geht. Die TeilnehmerInnen sind jedes Mal begeistert von Ullas Zeichnungen”, berichtet Andric.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 15.09.2015 - 15:34 Uhr
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Freigabedatum: 15.09.2015
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