Rheinische Post: Kommentar: Die orbánisierte CSU

Rheinische Post: Kommentar: Die orbánisierte CSU

ID: 1266463
(ots) - Wäre CSU-Chef Horst Seehofer nach Ungarn
gereist, um den dortigen Regierungschef zu einem menschlicheren
Umgang mit Flüchtlingen zu ermuntern und ihn für feste
Verteilungsquoten zu gewinnen - Deutschland und Europa wären mit
Hilfe des Bayern vielleicht ein Stück vorangekommen. Doch Seehofer
lädt Orbán demonstrativ zum Schulterschluss gegen Merkel ein, stellt
sein Vorgehen als leuchtendes Beispiel der fehlerhaften Politik der
eigenen Kanzlerin gegenüber. Wäre Seehofer konsequent, müsste er
Koalition und Fraktion in Berlin verlassen, Neuwahlen bewirken und
als CSU bundesweit gegen Merkels CDU antreten. Stattdessen gibt sich
Seehofer als Häuptling gespaltene Zunge. Einerseits rühmt er sich
seines Einflusses auf die Kanzlerin, andererseits kritisiert er ihre
vermeintlichen Fehler. Einerseits fordert er feste europäische
Verteilquoten, andererseits lobt er die Ungarn, die auf dem Gegenteil
beharren. Das stärkt weder den Einfluss Deutschlands in Europa noch
das Vertrauen in die von der CSU mitgetragene Regierung. Es ist ein
Spiel mit dem Feuer.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Mitteldeutsche Zeitung: zum Stand der deutschen Einheit Rheinische Post: Kommentar: Volkswagen braucht eine neue Kultur
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.09.2015 - 19:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1266463
Anzahl Zeichen: 1297

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 179 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Die orbánisierte CSU"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Rheinische Post: Kommentar: Volkswagen braucht eine neue Kultur ...
Am Ende blieb Martin Winterkorn keine andere Wahl: Er musste als Volkswagen-Chef zurücktreten, weil der Abgasskandal alle Werte in Frage stellte, für die der Konzern steht: Solidität, Seriosität, Qualität. Und auch wenn der 68-Jährige keine persönliche Schuld an den Manipulationen hat, so

Mitteldeutsche Zeitung: zum Stand der deutschen Einheit ...
Woran es bei der Einheit mangelt, zeigt der Bericht klar. Der Osten hinkt wirtschaftlich um ein Drittel hinterher - und das seit Jahren. Der Stillstand ist wie zementiert. Die Lebensperspektiven im Osten werden auf Dauer schlechter bleiben. Und der Westen wird weiter Ausgleichszahlungen leis

Mitteldeutsche Zeitung: zu VW und Winterkorn ...
Viel zu lange hat er Tricksereien geduldet und gedeckt. Und schließlich wurden auch noch die Öffentlichkeit und die Aktionäre erst dann informiert, als es gar nicht mehr anders ging. Es wird Jahre dauern, all dies zu bewältigen. Da ist einerseits ein unkalkulierbarer finanzieller Schaden, d

Mitteldeutsche Zeitung: zu Karlsruhe und Bundeswehr ...
Das Gericht hat die Bundesregierung daran gehindert, den vom Grundgesetz vorgeschriebenen Parlamentsvorbehalt beim Einsatz bewaffneter Streitkräfte zu unterlaufen. Anders als die Regierung behauptet, bedürfen danach auch humanitäre Einsätze der Zustimmung des Parlaments, wenn es möglich i


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z