2,9 Prozent mehr Vergütung in der Kunststoffverarbeitung
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Arbeitgeberverband HessenChemie und die Industriegewerkschaft
Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) Hessen-Thüringen in der zweiten
Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss für die Beschäftigten in
den 40 Betrieben der kunststoffverarbeitenden Industrie Hessen (KVI)
geeinigt.
In einer Tarifrunde, in der es im Wesentlichen um die Verhandlung
der Vergütungen ging, einigten sich die Tarifparteien, diese ab dem
1. Oktober 2015 um 2,9 Prozent zu erhöhen. Zusätzlich erhalten die
Beschäftigten eine Einmalzahlung von 70,- Euro, die Auszubildenden
von 30,- Euro. Die Ausbildungsvergütungen steigen ebenfalls um 2,9
Prozent. Unternehmen, die sich in einer wirtschaftlich schwierigen
Situation befinden, haben die Möglichkeit, den Beginn der
Tariferhöhungen um bis zu zwei Monate zu verschieben. Der
Tarifvertrag wurde für eine Gesamtlaufzeit von 14 Monaten
abgeschlossen. Er beginnt am 1. Oktober 2015 und endet am 30.
November 2016.
"Der heutige Abschluss ist für die hessische Kunststoffbranche,
die vor allem von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt
ist, ein harter, gerade noch tragbarer Kompromiss", betonte Thomas
Wedekind, Geschäftsführer der Technoform Glass Insulation GmbH in
Lohfelden und Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite. Wichtig sei es
gewesen, die Unternehmen, die einem zunehmenden Wettbewerb ausgesetzt
seien, nicht zu stark zu belasten und Planungssicherheit zu geben.
"Der Abschluss hat gezeigt, dass trotz schwieriger thematischer
Rahmenbedingungen die Sozialpartnerschaft belastbar ist", so Wedekind
abschließend.
Pressekontakt:
Arbeitgeberverband Chemie und
verwandte Industrien für das Land Hessen e.V.
Jürgen Funk, Pressesprecher
Telefon 0611/7106-49
Murnaustraße 12, 65189 Wiesbaden
E-Mail: funk@hessenchemie.de
Internet: www.hessenchemie.de
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Datum: 28.09.2015 - 19:22 Uhr
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