Früherer Bundesverteidigungsminister Jung bringt längeren Verbleib der Nato in Afghanistan ins Gespräch
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Kundus fordert der frühere Bundesverteidigungsminister Franz-Josef
Jung (CDU) Konsequenzen.
Im rbb-Inforadio sagte der stellvertretendes Unions-Fraktionschef
am Dienstag, man müsse prüfen, ob die internationalen Streitkräfte
länger in Afghanistan bleiben sollten als bis 2016, wie bisher
beschlossen. Es sei offensichtlich notwendig, dass die afghanischen
Sicherheitskräfte weiterhin unterstützt werden müssten, erklärte
Jung: "Man muss sich sehr genau anschauen, ob die Ausbildung und die
Ausrüstung der Sicherheitskräfte in Afghanistan schon ausreichend
sind, dass sie in Zukunft selbst für Sicherheit sorgen können. Das,
glaube ich, ist schon notwendig, dass man aus dieser Situation die
notwendigen Konsequenzen zieht."
Jung betonte, die Bundeswehr habe in Afghanistan über 50 Soldaten
verloren. Es könne nicht sein, dass jetzt wieder die Taliban die
Macht übernehmen. Daher könne man nur wünschen, dass die
Gegenoffensive der Regierungstruppen erfolgreich ist, sagte Jung.
Das vollständige Interview können Sie hier nachhören:
http://ots.de/YLoWU
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Datum: 29.09.2015 - 16:42 Uhr
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