NOZ: Gespräch mit Gerda Hasselfeldt, CSU-Landesgruppenchefin
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nichts zu suchen
CSU-Politikerin nennt getrennte Unterkunft für Christen und
Muslime "falschen Weg" - "Wir dulden keine Anfeindungen und
Aggressionen in Flüchtlingsheimen"
Osnabrück. CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hält es für
den falschen Weg, auf die Schlägereien unter Flüchtlingen mit
getrennter Unterbringung christlicher und muslimischer Asylbewerber
zu reagieren. "Wir müssen unmissverständlich deutlich machen: Wir
dulden keine Anfeindungen und Aggressionen. Wer das nicht akzeptiert,
hat in Deutschland nichts zu suchen", sagte Hasselfeldt im Gespräch
mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch). Alles andere würde
den "Krawallmachern" nur recht geben. Die Werte Deutschlands und ein
tolerantes Zusammenleben könnten zudem in getrennten Unterkünften
nicht vermittelt werden. Zu diesen Werten gehört nach den Worten von
Hasselfeldt zum Beispiel, dass Frauen und Männer selbstverständlich
gleichberechtigt seien.
Die gewalttätigen Übergriffe von Flüchtlingsgruppen verschiedener
Herkunft nannte die Vorsitzende der CSU-Bundestagsabgeordneten
"beunruhigend". Es sei nicht akzeptabel, gewalttätig aufeinander
loszugehen, weil man unterschiedlicher Auffassung sei oder eine
unterschiedliche Religion habe. "Das darf es in Deutschland nicht
geben", erklärte die CSU-Politikerin.
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Datum: 30.09.2015 - 05:00 Uhr
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